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Weroth

Verschossener Elfmeter wird zum Knackpunkt – Aufsteiger Steinefrenz verliert Premiere gegen Montabaur

Helmut Rosbach

Nach den Vorbereitungsspielen schien die Konstellation der Bezirksligabegegnung zwischen dem Neuling Spvgg Steinefrenz-Weroth und dem TuS Montabaur klar zu sein. Alles andere als ein Sieg der Kreisstädter, den es beim 0:2 (0:0) auch gab, wäre eine Überraschung gewesen. Doch Montabaurs Trainer Sven Baldus hatte sein Team vorgewarnt: „Das wird ein schweres Spiel, bei dem viel Geduld erforderlich ist.“ Und so kam es auch.

Kilian Rick von der Spvgg Steinefrenz-Weroth (weißes Trikot, Nummer 9) wird hier von der Montabaurer Abwehr gebremst. Der Neuling ging am ersten Spieltag noch leer aus. Foto: Andreas Hergenhahn
Kilian Rick von der Spvgg Steinefrenz-Weroth (weißes Trikot, Nummer 9) wird hier von der Montabaurer Abwehr gebremst. Der Neuling ging am ersten Spieltag noch leer aus.
Foto: Andreas Hergenhahn

Der Neuling hielt gut mit – und der Favorit fand in der ersten Hälfte kein probates Mittel, zum Torerfolg zu kommen. Dies lag auch an der mangelnden Chancenverwertung, allen voran bei Maximilian Acquah, der knapp das Steinefrenzer Tor verfehlte (5.) und nach feiner Vorarbeit von Tobias Schnabel mit einem Schuss von der Strafraumgrenze an Torwart Nils Weimer scheiterte (21.). Die Elf aus Montabaur agierte im ersten Durchgang oft umständlich und brachte somit die Gastgeber mehr ins Spiel, die nach nervösem Beginn immer mutiger auftraten und in der 11. Minute zu ihrer ersten Chance kamen, die jedoch Jannik Bendel nicht verwertete. So war der Steinefrenzer Trainer Thorsten Hehl auch nicht unzufrieden: „Wir haben zunächst den Montabaurern in die Karten gespielt, doch dann konnten wir uns steigern und haben ein Spiel auf Augenhöhe geboten.“

In der zweiten Hälfte versuchten die Gäste zunächst mit Einzelaktionen zum Erfolg zu kommen. Doch es bedurfte einer Standardsituation, um in Führung zu gehen. Jung Hun Kim brachte einen Freistoß aus 30 Metern so gefährlich vor das Steinefrenzer Tor, dass der erstmals aufgerückte Verteidiger Jannis Meuer, Neuzugang von der SG Ahrbach, keine Mühe hatte, aus kurzer Distanz das 0:1 zu erzielen (58.). Nur fünf Minuten später hatten die Gastgeber ihre große Chance zum Ausgleich. Kilian Rick wurde von Eric Gelhard regelwidrig im Strafraum zu Fall gebracht. Den fälligen Strafstoß von Jannik Bendel konnte der Montabaurer Keeper Jonathan Kloft zunächst abwehren. Schiedsrichter Roman Herberich war aber der Meinung, dass sich Kloft zu früh bewegt habe und ließ den Elfer wiederholen. Wieder trat Bendel an – und schoss über das Tor. „Das war sicherlich der Knackpunkt im Spiel“, waren sich beide Trainer einig.

Montabaur wurde stärker, ließ aber wiederum einige Chancen liegen. In den letzten Minuten beorderte Thorsten Hehl seinen Abwehrspieler Lars Bode in den Sturm, doch sein Mut zum Risiko wurde nicht belohnt. So war es dem schnellen Max Acquah vorbehalten, nach feiner Einzelleistung das 0:2 zu erzielen. Während Hehl mit der Leistung seiner Mannschaft durchaus zufrieden war, haderte Baldus wieder mit der mangelnden Torausbeute. „Ich freue mich über das Ergebnis und darüber, dass sich Max mit dem Treffer für sein Engagement selbst belohnte.“

Von unserem Mitarbeiter Helmut Rosbach

Spvgg Steinefrenz-Weroth - TuS Montabaur 0:2 (0:0)

Steinefrenz-Weroth: Weimer - Gloning, Bode, Brand, S. Bendel (85. Paul) - Diensberg, Bruch, Schuh, J. Bendel (76. Pörtner) - Görg (67. Eidt), Rick.

Montabaur: Kloft - Henich, Gelhard, Meuer, Schulz - Scumaci - Tillmanns, Ilbey (46. Sögünmez), Kim (82. Brugnano) - Schnabel (87. Bischoff), Acquah.

Schiedsrichter: Roman Herberich (Kaub) - Zuschauer: 180.

Tore: 0:1 Jannis Meuer (58.), 0:2 Maximilian Acquah (90.+1).

Besonderheit: Jannik Bendel (Steinefrenz) schießt Foulelfmeter über das Tor (64.).

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