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Nievern

SG Arzbach/Nievern wird zum Auftakt abgezockt – Niederlage gegen die SG Wallmenroth trotz früher Führung

Thorsten Stötzer

Das Comeback in die Bezirksliga Ost begann richtig gut, doch am Ende stand die SG Arzbach/Nievern mit leeren Händen da. „Wir haben Lehrgeld bezahlt“, meinte Trainer Murat Saricicek, der seine Elf dennoch auf Augenhöhe sah beim 1:3 (1:1) auf eigenem Platz gegen die SG Wallmenroth/Scheuerfeld. Deren Trainer Stefan Häßler schloss sich an: „Heute hat nicht die bessere, aber die ein bisschen abgezocktere und glücklichere Mannschaft das Spiel gewonnen.“

Erst obenauf, am Ende aber doch unterlegen: Die SG Arzbach/Nievern (links Timo Hoffmeyer, hier im Luftduell mit Dominik Zimmermann) ging zwar früh in Führung, am Ende setzte sich jedoch Vorjahresaufsteiger Wallmenroth beim Bezirksliga-Rückkehrer durch.  Foto: Marco Rosbach
Erst obenauf, am Ende aber doch unterlegen: Die SG Arzbach/Nievern (links Timo Hoffmeyer, hier im Luftduell mit Dominik Zimmermann) ging zwar früh in Führung, am Ende setzte sich jedoch Vorjahresaufsteiger Wallmenroth beim Bezirksliga-Rückkehrer durch.
Foto: Marco Rosbach

Keine zwei Minuten waren vergangenen, als die Einheimischen in Führung gingen. Tobias Schmidt hatte abgezogen, und Jonas Simek staubte ab. Gäste-Torwart Niklas Platte hatte den Ball prallen lassen, doch dieser Fehler beeindruckte ihn nicht, im Gegenteil: Am Ende war er es, der sich Sonderlob verdiente. Doch erst einmal musste Häßler gestehen: „Nievern hat uns in der ersten Viertelstunde überrascht.“ Saricicek grübelte hingegen, ob der starke Beginn seiner Mannschaft womöglich irgendwie nicht bekommen war, denn diese versäumte es, ihre Chancen zu nutzen. Simek stand zweifach vor seinem zweiten Treffer, den erst ein Abwehrbein und dann Platte vereitelten (12./32.).

„Wenn wir da das 0:2 kassieren, können wir nach Hause fahren“, räumte Häßler ein. Doch die Wallmenrother blieben im Spiel. Dafür sorgten gefährliche Freistöße: Steven Moosakhani scheiterte an Nieverns Tormann Michel Fechtner und Philipp Freudenberg an der Latte (21./27.). Die Tendenz setzte sich erfolgreich fort, als Nils Germann mit dem linken Fuß zum 1:1 einnetzte (34.). Generell agierten die Westerwälder jetzt souveräner. „Wir haben ab der 30. Minute das gezeigt, was uns in der Vorsaison viele Punkte eingebracht hat“, so ihr Trainer.

Mit einem etwas umstrittenen Tor drehten die Wallmenrother die Partie, denn die Nieverner hatten vor Philipp Freudenbergs sattem Fernschuss eine Hand am Ball gesehen (53.). Vorentschieden war die Begegnung in diesem Moment aber keineswegs. Als Tim Fischbach Torjäger Simek im Strafraumwinkel foulte, bot sich Timo Hoffmeyer vom Elfmeterpunkt die beste Gelegenheit zum Ausgleich. Seinen keineswegs schwachen Versuch parierte Platte mit seiner besten Parade des Tages (62.).

Die Gastgeber stellten um, schickten Nicholas Liefke in die Offensive. Simek und Hoffmeyer fanden bei weiteren Schüssen ihren Meister in Platte (72./76.). Es lief nicht mehr rund beim Aufsteiger: Zu viele hohe und lange Bälle monierte Saricicek – „wir wollten etwas anderes spielen“. Besser machte es Wallmenroth beim 1:3 durch Nikolai Heidrich, dem dritten von außerhalb des Strafraums erzielten Treffer (83.).

Über „drei Traumtore“ freute sich Stefan Häßler und natürlich über drei Punkte zum Saisonstart auf einem ungewohnt schmalen Platz. „Einen Punkt hätten wir verdient gehabt gegen eine sehr gute Mannschaft aus Wallmenroth“, fand Arzbachs Trainer Murat Saricicek, der trotz der Pleite keine negative Stimmung erkennt bei seiner neuen Spielgemeinschaft, die nun rasch dazulernen muss in der abgezockten Fußball-Bezirksliga Ost.

Von unserem Mitarbeiter Thorsten Stötzer

SG Arzbach/Nieven - SG Wallmenroth/Scheuerfeld 1:3 (1:1)

Arzbach/Nievern: Fechtner – Werner, Deusner, Liefke, Hoffmann (90.+1 D. Turan) – T. Schmidt, S. Schmidt – Lauterbach (67. B. Schupp), Hoffmeyer, F. Schupp (76. Knopp) – Simek.

Wallmenroth/Scheuerfeld: Platte – Stühn, Moosakhani, Fischbach, Grossert – Eberhard – Zimmermann – Plath (78. Mertens), Germann – Freudenberg (69. Jashari), Heidrich (87. Valentino).

Schiedsrichter: Fuat Yalcinkaya (Bendorf).

Zuschauer: 150.

Tore: 1:0 Jonas Simek (2.), 1:1 Nils Germann (34.), 1:2 Philipp Freudenberg (53.), 1:3 Nikolai Heidrich (83.).

Besonderheit: Wallmenroths Torwart Niklas Platte hält Foulelfmeter von Timo Hoffmeyer (62.).

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