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Rheinböllen

TuS Rheinböllen kassiert mit dem Abpfiff das 1:2

Das erste Heimspiel in der neuen Saison der Fußball-Bezirksliga Mitte ist mehr als unglücklich für den TuS Rheinböllen zu Ende gegangen: Mit der letzten Aktion in der sechsten Minute der Nachspielzeit schoss Mehmet Aydogdu den Gast und Aufsteiger Cosmos Koblenz zum 2:1-Sieg in Rheinböllen.

Ausgetanzt: Christos Varelis (rechts) vom Aufsteiger Cosmos Koblenz lässt hier den Rheinböllener Timo Helmerich alt aussehen. Die Gäste gewannen beim TuS durch ein Tor in der Nachspielzeit mit 2:1.  Foto: B&P Schmitt
Ausgetanzt: Christos Varelis (rechts) vom Aufsteiger Cosmos Koblenz lässt hier den Rheinböllener Timo Helmerich alt aussehen. Die Gäste gewannen beim TuS durch ein Tor in der Nachspielzeit mit 2:1.
Foto: B&P Schmitt

Fünf Minuten Nachspielzeit hatte der gut leitende Schiedsrichter Niclas Berg aus Sohren angezeigt. Nach 94 Minuten und 50 Sekunden fiel Rheinböllens Stefano Abraham im Cosmos-Strafraum. "Das war kein Elfmeter", wusste auch TuS-Trainer Peter Ritter. Seine Mannen monierten trotzdem ein Vergehen und vergaßen, umzuschalten. Ein langer Schlag aus der Cosmos-Abwehr mündete in einem Kopfballduell am Rheinböllener Strafraum. "Da haben wir in Unterzahl verteidigt, weil einige noch vorne waren", sagte Ritter. Die Rheinböllener Abwehr verlor den Luftkampf, der Ball kam zu Aydogdu, der mit einem Schlenzer ins Eck nach 95 Minuten und 30 Sekunden zum Siegtreffer für den Aufsteiger einlochte. "Der Schiedsrichter hätte nach Stefanos Aktion abpfeifen sollen", haderte Ritter, der aber auch zugab: "So ein Tor darfst du nicht kassieren. Das ist alles sehr ärgerlich. Aber man muss auch zugeben: Der Sieg für Cosmas war verdient, weil sie ein bisschen stärker waren."

Ritter sagte sogar, dass er in diesem Kalenderjahr noch nie so eine gute Mannschaft in Rheinböllen "aufspielen" sah. "Cosmos ist richtig gut, vor allem natürlich in der Offensive." Dort zog ein Quartett die Fäden. Stürmer Ismayil Barut war vergangene Runde der Torschützenkönig der Liga, als er noch bei seinem alten Klub Urmitz spielte. Christos Varelis hat Rheinlandliga-Erfahrung, Albert Buhler stand in jungen Jahren sogar im erweiterten Kader der Jugend-Nationalmannschaft. Dazu kam der Rumäne Gabriel Petrovici, der für Ritter der beste Mann auf dem Platz war.

Und so wirbelten die Vier vor allem in der ersten Halbzeit die Rheinböllener schön durch. Ein Treffer wollte Cosmos trotz einiger Chancen aber nicht gelingen. "Wir haben versucht, mit Kampf dagegenzuhalten, aber man merkt halt, dass uns einige Spieler fehlen – und einige auch momentan körperlich nicht auf der Höhe sind", sagte Ritter.

In der ersten Viertelstunde nach dem Kabinengang ließ Cosmos ein wenig nach. Rheinböllen kam besser ins Spiel – und musste nach 61 Minuten dann doch das 0:1 hinnehmen. Aus 28 Metern zimmerte Anil Buerue den Ball in den Winkel von TuS-Torsteher Marc Reifenschneider. In der 77. und in der 79. Minute hätte Cosmos den Sack zumachen müssen, doch die Koblenzer scheiterten entweder an Reifenschneider oder an einem Rheinböllener Verteidiger, der auf der Linie klärte.

Nach 82 Minuten jubelte urplötzlich der TuS: Oliver Reiner gelang nach einer Ecke der Ausgleich. Markus Hofrath hatte per Kopf aufgelegt, Reiner wuchtete den Ball per Oberschenkel über die Linie. Es begann eine turbulente Schlussphase, wo es vor allem vor dem Cosmos-Tor das ein oder andere Mal richtig brannte.

Doch der Treffer zum 2:1 fiel auf der Gegenseite. Aydogdu nutzte wie erwähnt die letzte Aktion der Partie, um zum Matchwinner für den Aufsteiger Cosmos Koblenz zu werden, der die Tabelle nach dem zweiten Spieltag nun anführt. bon

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