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Rheinböllen

Rheinböllen lässt Braunshorn keine Chance

Sascha Wetzlar

Klare Sache im Verfolgerduell: Im Spiel Sechster gegen Dritter bezwang der heimische TuS Rheinböllen den Aufsteiger SG Braunshorn/Hausbay-Pfalzfeld/Bickenbach auch in der Höhe hochverdient mit 3:0 (1:0). Neuzugang Iljaz Gubetini, Tim Flesch per Freistoß und der eingewechselte Youngster Nils Vogt trafen. Dadurch überflügelte der TuS Rheinböllen die Braunshorner Gäste und ist jetzt seinerseits Vierter.

Braunshorn um Kapitän Stefan Stroschein (in Blau) hatte in Rheinböllen (am Ball Luca Hankammer, rechts 2:0-Torschütze Tim Flesch) häufig das Nachsehen, die Gastgeber schlugen den Aufsteiger auch in der Höhe verdient mit 3:0.  Foto: Wolfgang Schmidt
Braunshorn um Kapitän Stefan Stroschein (in Blau) hatte in Rheinböllen (am Ball Luca Hankammer, rechts 2:0-Torschütze Tim Flesch) häufig das Nachsehen, die Gastgeber schlugen den Aufsteiger auch in der Höhe verdient mit 3:0.
Foto: Wolfgang Schmidt

Beide Trainer wollten im Vorfeld nichts von einem kleinen Spitzenspiel wissen, verwiesen auf die beiden Topteams aus Kirchberg und Metternich. Aber zumindest der TuS bewies mit Nachdruck, dass man sich gerne dahinter einordnen würde. Kombinations- und passsicher im Mittelfeld, stets gefährlich im Angriff mit den schnellen „Außen“ Nico Merg und Tim Flesch präsentierte sich der Gastgeber. Nachdem Mittelstürmer Gubetini nach perfekt getimten Steilpass von Anton Radic das 1:0 (13.) markierte, eröffnete sich Rheinböllens kleines Problem an diesem Tag – die katastrophale Chancenverwertung. Über ein halbes Dutzend bester Großchancen ließ man leichtfertig liegen. Merg (11., 20., 21., 35.), Tim Flesch (26., 27.) und Spielführer Alex Kuznecov (43.) stehen da nur stellvertretend. „Ein 1:0 ist immer gefährlich, vor allem wenn du zur Pause eigentlich 6:0 führen musst“, meinte dann auch Rheinböllens Coach Reyad David nach Spielschluss. Wie schnell so etwas gehen kann zeigte Minute 15, als der ansonsten starke Fabio Aquila bei einem viel zu kurzen Rückpass einen kurzen Blackout hatte, Braunshorns Kevin Leidig dazwischenspritzte, aber im Endeffekt viel zu hastig mit der Pike am Tor vorbei abschloss. „Das wäre vielleicht die Chance gewesen, dem Spiel eine andere Richtung zu geben, aber ansonsten haben wir hier teilweise die Grenzen aufgezeigt bekommen“, resümierte Braunshorns Coach Mirko Bernd realistisch.

Denn in Abschnitt zwei verband die Heimelf ihren guten Kombinationsfußball zusätzlich mit einer gewissen Effizienz. Tim Fleschs feines Freistoßtor zum 2:0 (53.) ließ auf Gastgeberseite zumindest jene aufatmen, die ob des knappen Zwischenstandes Bedenken hegten. Im Nachgang traf Radic die Latte (59.), wartete der eingewechselte Nils Vogt mit einem tollen Solo samt Torabschluss auf (73.) und Aquila feuerte einen prächtigen Fernschuss ab, den Gästekeeper Nico Pfeffer aber wie so manch andere Gelegenheit entschärfte (80.). Den Schlusspunkt setzte Vogt als ihm ein langer Ball vor die Füße fiel und er zum 3:0 einschoss (84.). „Heute hat defensiv wie offensiv alles gestimmt bei uns. Unsere Kombinationen im Mittelfeld waren zu schnell für Braunshorn. Trotzdem mein Kompliment, sie haben nie aufgesteckt – nicht wie andere Teams, die sich nach 0:2-Rückstand aufgeben“, ergänzte David. „Die Niederlage nehme ich ein Stück weit auf meine Kappe, die Umstellung in der Kette mit zwei robusten Innenverteidigern gegen Gubetini und Stefan Stroschein auf außen gegen Tim Flesch hat nicht so funktioniert. Wir haben das dann korrigiert, aber es war trotzdem eine gewisse Unordnung drin. Zudem brauche ich gegen stärkere Teams wie Rheinböllen die komplette Kapelle, um zu bestehen. Das war heute durch Ausfälle und verletzungsbedingte Wechsel leider nicht der Fall. Dennoch war es wichtig, dass wir uns hier nicht abschießen lassen haben“, erklärte Bernd.

Von unserem Mitarbeiter
Sascha Wetzlar

TuS Rheinböllen - SG Braunshorn/H.-P./B. 3:0 (1:0)

Rheinböllen: Reifenschneider - Radic, D. Flesch, Pira, Acht, Hankammer, Kuznecov (66. Herdt), Aquila, Merg (58. N. Vogt), Gubetini (79. Lenhard), T. Flesch

Braunshorn: Pfeffer - Hoff (67. Link), Pies (36. Heizmann), Praß, Stroschein, Erdle (56. Backes), Leidig, Frick, Wickert, Wagner, M. Vogt.

Schiedsrichter: Joel Macziek (Klingelbach).

Zuschauer: 240.

Tore: 1:0 Gubetini (13.), 2:0 T. Flesch (53.), 3:0 N. Vogt (84.).

Beste Spieler: Aquila, D. Flesch, Radic - Stroschein.

Nächste Aufgabe für Rheinböllen: am Sonntag (15 Uhr) in Müden bei der SG Treis-Karden; für Braunshorn: am Samstag (16 Uhr) in Braunshorn gegen Gönnersdorf.

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