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Simmern

Remis? Muders verfolgt andere Ziele als Auler

Ab dem achten Tabellenplatz geht der Blick in der Fußball-Bezirksliga Mitte nach unten. Auf dem achten Rang liegt die SG Niederburg/Biebernheim/ Damscheid. Sie ist am Sonntag um 14.45 Uhr in Niederburg Gastgeberin des Tabellen-13. SG Mengerschied/Unzenberg/Sargenroth. Drei Punkte (Niederburg hat neun, Mengerschied sechs) trennen beide Klubs vor dem neunten Spieltag, das Rhein-Hunsrück-Duell ist sicherlich eine richtungsweisende Begegnung.

Tobias Kasper (Mitte) kehrt am Sonntag in den Kader der SG Niederburg/Biebernheim/Damscheid zurück und könnte neben Routinier Markus Schink (links) von Beginn an auflaufen. Bei Gast SG Mengerschied/Unzenberg/Sargenroth hat der spielende Co-Trainer Christoph Braun (rechts) seinen Platz in der Startelf sicher. Foto: hjs-Foto
Tobias Kasper (Mitte) kehrt am Sonntag in den Kader der SG Niederburg/Biebernheim/Damscheid zurück und könnte neben Routinier Markus Schink (links) von Beginn an auflaufen. Bei Gast SG Mengerschied/Unzenberg/Sargenroth hat der spielende Co-Trainer Christoph Braun (rechts) seinen Platz in der Startelf sicher.
Foto: hjs-Foto

Dreimal in Folge hat die SG Mengerschied nicht verloren, aber auch kein einziges Mal gewonnen. Mit einem weiteren Unentschieden könnte Andreas Auler in Niederburg leben: „Das wäre schon gut, gegen Niederburg haben wir in der letzten Saison beide Spiele verloren“, sagt der Mengerschieder Trainer vor seiner Rückkehr an die alte Wirkungsstätte: „Bei uns geht die Tendenz leicht bergauf, auswärts wäre ich mit einem Punkt zufrieden.“

Mit einem Remis könnte sich Niederburgs Coach Patric Muders nicht so recht anfreunden: „Wir wollen drei Punkte, das ist ein ganz wichtiges Spiel.“ Vor allem für die Tabelle: Mit einem Dreier würde Niederburg nicht nur Mengerschied mit sechs Punkten mehr auf Distanz halten, auch die Abstiegsränge wären mindestens sechs Zähler entfernt. Das wäre schon ein schönes Polster nach rund einem Drittel der Saison.

Die Niederburger müssen aber erst mal das 0:7 in Urmitz vor sechs Tagen aus den Köpfen bekommen. „Es wird sich am Sonntag zeigen, wie wir das verdaut haben“, sagt Muders, den nicht die Höhe des Debakels beschäftigte, sondern die Gegentore zum 0:1 und 0:2 vor der Pause: „Da waren wir in den Situationen in Überzahl, haben aber die Zweikämpfe nicht gesucht. Das konnte ich nicht verstehen. Das muss in die Köpfe: Wir müssen wieder konzentrierter spielen.“ Muders hat am Sonntag drei Alternativen mehr: Tobias Kasper, Mark Eich und Jan Schink stehen wieder zur Verfügung. Zurück ins zweite Glied rückt Nicklas May, der in Urmitz sein Bezirksliga-Debüt feierte. „Nicklas ist ein interessanter Stürmer, vor allem wegen seiner Geschwindigkeit, ich habe ihn weiter im Blickfeld“, sagt Muders.

Auch Mengerschied hatte vor sechs Tagen beim 2:2 gegen Vordereifel einen Debütanten in seinen Reihen: Der Ex-Kirchberger Waldemar Kratz wurde im zweiten Durchgang eingewechselt. „Waldi ist universell einsetzbar im Mittelfeld, ich hoffe, er ist auch in Niederburg dabei“, sagt Auler, der in seinem Kader wieder „ein Kommen und Gehen“ zu verzeichnen hat: „Das ist aber überall so. Damit muss man zurechtkommen.“

Die Mengerschieder Personalien im Einzelnen: Tim Schneberger und Moritz Steffens sind im Ausland unterwegs, A-Junior Niklas Bast hat Knieprobleme und Florian Wickert einen Muskelfaserriss, der ihn bis Ende Oktober außer Gefecht setzen wird. Solange muss auch Christian Kleid noch mit dem Comeback nach seinem Innenbandriss im Knie warten. Kevin Kaiser und Wladimir Beregowez kehren dagegen am Sonntag in den Kader zurück. Michael Bongard

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