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    Moselkern geht nach 3:0 als starker Vierter in die Pause

    Mit einem 3:0 (1:0)-Heimsieg gegen die SG Mülheim-Kärlich II verabschiedete sich die SG Moselkern/Müden/Treis-Karden am 18. Spieltag der Fußball-Bezirksliga Mitte mit 35 Punkten im Gepäck auf Tabellenplatz vier liegend von den rund 80 Zuschauern auf dem Müdener Berg bis Anfang März in die zwölfwöchige Winterpause.

    Da die Personaldecke bei Moselkern nicht so dick war, musste der Ex-Coach der SG, Martin Zacharias (links), von Beginn an ran und traf mit einem sehenswerten Freistoß zum 2:0 beim 3:1 gegen Mülheim-Kärlich II.  Foto: Alfons Benz
    Da die Personaldecke bei Moselkern nicht so dick war, musste der Ex-Coach der SG, Martin Zacharias (links), von Beginn an ran und traf mit einem sehenswerten Freistoß zum 2:0 beim 3:1 gegen Mülheim-Kärlich II.
    Foto: Alfons Benz

    Die Partie gegen den Tabellenletzten vom Rhein war aber alles andere als ein Selbstläufer. Vor allem vor der Pause präsentierte sich der Gast spielerisch stark und brachte die Mosel-SG, die personell arg dezimiert auflaufen musste, das eine oder andere Mal auf dem gut zu spielenden Hartplatz doch in arge Bedrängnis. Die erste Möglichkeit hatte aber Moselkern durch Tobias Viertl, der den an Leistenproblemen laborierenden Marc Thönnes als Mannschaftskapitän vertrat. Den Ball von Viertl parierte Kai Görges im Mülheim-Kärlicher Tor aber gut (11.). Im direkten Gegenzug scheiterte dann Ali Ayari aus bester Position am glänzend reagierenden Heimtorwart Julian Steitz (12.). Danach kam der Gast immer besser ins Spiel und zu weiteren guten Möglichkeiten, die aber alle ungenutzt blieben. Moselkern fabrizierte kaum nennenswerte Torgefahr, ging aber doch in Führung. Markus Thönnes hatte sich über rechts durchgetankt und seine Hereingabe bugsierte Viertl aus kurzer Entfernung mit der Hüfte über die Linie zum 1:0-Pausenstand (31.). "Dieses Tor war bezeichnend für unsere Auftritte über die ganze bisherige Saison hinweg. Vorne fehlt die Kaltschnäuzigkeit, um ein Ding auch mal ruhig ins Eck zu schieben, und hinten sind wir so naiv, dass aus an sich ungefährlichen Situationen die Gegentore fallen", hatte Cihan Akkaya, Mülheim-Kärlichs Spielertrainer, das große Manko seiner Elf ausgemacht. Kurz nach dem Pausentee war es dann wieder Steitz, der mit einer großartigen Parade bei einem Ball von Tim Jacobi seiner Elf die knappe Führung rettete (48.). Dennoch, der Gastgeber wurde stärker und machte das Tor. 25 Meter vor dem Gehäuse der Gäste legte sich Martin Zacharias, der 40-jährige Co-Trainer musste wegen der dünnen Personaldecke auch ran, die Kugel zum Freistoß zurecht und drosch sie millimetergenau in den Winkel zum 2:0 (53.). Als er zehn Minuten später den Platz für Benedikt Mono verließ, durfte er sich über den lautstarken Applaus der einheimischen Zuschauer freuen. Und das tat ihm sichtlich gut, wie sein verschmitzter Gesichtsausdruck zumindest vermuten ließ. Zuvor war Arlind Schmitt noch an Görges gescheitert (54.), und Steitz hatte einen Freistoß von Akkaya aus dem Eck geholt (57.).

    Der an diesem Tag gut aufgelegte Markus Thönnes krönte seine Leistung mit dem Tor zum 3:0-Endstand, als er einen Konterangriff nach einem Zuspiel von Viertl erfolgreich abschloss (71.). Schmitt vergab dann nochmals freistehend eine gute Torchance (82.), ehe die Partie mit einem letztendlich doch verdienten Sieg von Moselkern bei hereinbrechender Dunkelheit und unter den Flutlichtstrahlern zu Ende ging.

    Spielertrainer Andreas Obereiter zeigte sich nicht nur mit dem Zu-Null-Sieg, sondern vor allem mit Tabellenplatz vier und den 35 Punkten sehr zufrieden. "Wer hätte denn schon gedacht, dass wir in unserm zweiten Jahr in dieser Klasse so gut in die Winterpause gehen? Ich denke, das kann sich absolut sehen lassen. Der heutige Sieg gegen diesen spielerisch wieder sehr starken Gegner bedeutet mir sehr viel, weil wir damit wunderbar überwintern können."

    Alfons Benz

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