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Kirchberg

Kirchberg hat null Probleme mit Oberwesel

Eindeutiger 3:0 (2:0)-Heimsieg des TuS Kirchberg gegen Aufsteiger SV Oberwesel in der Fußball-Bezirksliga Mitte: Von Lokalkampf keine Spur. Zu überlegen war die „Macht vom Wasserturm“. Die Gäste hatten nur einen Torschuss zu verzeichnen. Zudem war die zentrale Abwehr nicht gut, wie Oberwesels Trainer Peter Ritter bemängelte.

Kirchbergs Stürmer Torsten Resch überwand Oberwesels Keeper Julian Retzmann nicht, betätigte sich aber als Vorbereiter beim souveränen 3:0-Heimsieg des TuS gegen den Neuling. Foto: B&P Schmitt
Kirchbergs Stürmer Torsten Resch überwand Oberwesels Keeper Julian Retzmann nicht, betätigte sich aber als Vorbereiter beim souveränen 3:0-Heimsieg des TuS gegen den Neuling.
Foto: B&P Schmitt

Schon nach zwei Minuten kombinierten sich Jonas Heimer und Süleyman Özer fein durch, aber vor dem Tor war kein Abnehmer. Doch zwölf Minuten später schon das 1:0 durch Abwehrspieler Joshua Rieder. Alexander Singer zirkelte einen Freistoß auf das kurze Eck, Gäste-Keeper Julian Retzmann hatte noch die Finger dran, lenkte die Polyesterkugel an den Innenpfosten, von dort sprang die Kugel direkt vor die Füße des jungen TuS-Innenverteidigers Rieder, der nur abstauben brauchte. „Ich hatte meine Jungs noch vor den Dribblings von Jonas Heimer gewarnt“, erklärte Ritter nach der Partie. Aber genau so kassierte Oberwesel das 0:2 nach 24 Minuten. Der Mittelfeldspieler (später als Sturmspitze) spazierte durch die SV-Abwehr und schob überlegt mit links ins lange Eck.

Von den Gästen kam sehr wenig. Mit einer Ausnahme. Als sich die TuS-Abwehr einmal uneins war, kam Johannes Lehré an den Ball. Kirchbergs Torwart Peter Kunz musste innerhalb des Strafraums klären. Dabei kam der Angreifer zu Fall. Stark elfmeterverdächtig. Doch Schiedsrichter Veron Besiri erkannte auf Freistoß für Kirchberg. Das berechtigte aber nicht die Anfeindungen von Oberweseler Zuschauern gegen den Unparteiischen, der insgesamt gut leitete. TuS-Trainer Christian Schneider hatte diese Szene nicht genau sehen können: „Ich dachte, das war außerhalb.“ Aber selbst Kirchbergs Patrick Sehn-Henn, der wegen Urlaubs nicht in der Startelf stand, bemerkte von der Außenlinie: „Da hätte ich Elfmeter gegeben.“ Spielentscheidend wäre es nicht gewesen. Dafür war Kirchberg zu dominant.

Erst recht, als der starke Christopher Wild das 3:0 besorgte (53.). Torsten Resch klaute dem Gästetorwart den Ball an der Torauslinie, flankte nach innen, wo Wild herangerauscht kam und volley versenkte. Der Schuss war noch etwas abgefälscht, beulte das Netz dennoch heftig aus. Das war mehr als eine Vorentscheidung. Obwohl der Rheingast nach dem Wechsel zehn Minuten gut war, reichte es nur zu dem einzigen Torschuss durch Sebastian Mitchard in der 64. Minute.

„Das war zum ersten Mal in dieser Saison, dass wir nicht mithalten konnten. Der TuS hat ein tolles Kombinationsspiel“, erkannte Ritter die verdiente Niederlage an. Dementsprechend hatte Schneider nur Lob für sein Team parat: „Das war eine überzeugende Leistung. Wir haben total dominant gespielt und nur einen einzigen Torschuss zugelassen.“ Das war Balsam in den Ohren der TuS-Akteure nach der Heimpleite vor einer Woche gegen Gönnersdorf.

Robert Mattern

TuS Kirchberg - SV Oberwesel 3:0 (2:0)

Kirchberg: Kunz – Heimer, Reifenschneider, Resch (68. Carbach), Singer, Michel, Wild, Rieder, Sagel, Özer (63. Sehn-Henn), Bär (75. Müller).

Oberwesel: Retzmann – J. Stüber, Strunk, C. Jäckel, Mitchard, Lehre, Engel, Fahning, Ströter, T. Jäckel, L. Stüber.

Schiedsrichter: Veron Besiri (Trier).

Zuschauer: 155.

Tore: 1:0 Rieder (16.), 2:0 Heimer (24.), 3:0 Wild (53.).

Beste Spieler: Wild, Bär, Sagel – Lehre.

Nächste Aufgabe für Kirchberg: am Mittwoch (19.30 Uhr) in der 3. Runde des Rheinlandpokals daheim gegen den FSV Salmrohr; für Oberwesel: am Sonntag (15.30 Uhr) daheim gegen Mülheim-Kärlich II.

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