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Müden

Brisanz durch Müdens Ex-Vordereifeler

Die einen haben seit geraumer Zeit wieder in die Spur gefunden, die anderen vor gut einer Woche einen ersten Schritt in die richtige Richtung gemacht. Die Rede ist von den zwei Fußball-Bezirksligisten aus dem Kreis Cochem-Zell. Die treffen am Sonntag um 14.45 Uhr aufeinander, wenn die SG Müden/Treis-Karden/Moselkern auf dem Müdener Berg die SG Vordereifel zum Derby bittet.

Wer macht das Rennen im COC-Derby der Bezirksliga Mitte? Am Sonntag treffen sich Gastgeber Müden (rechts Arlind Schmitt) und Vordereifel mit Max Geisen nicht in Treis-Karden wie in der Vorsaison, sondern auf der Müdener Asche.  Foto: Alfons Benz
Wer macht das Rennen im COC-Derby der Bezirksliga Mitte? Am Sonntag treffen sich Gastgeber Müden (rechts Arlind Schmitt) und Vordereifel mit Max Geisen nicht in Treis-Karden wie in der Vorsaison, sondern auf der Müdener Asche.
Foto: Alfons Benz

Wobei der Begriff Derby in diesem Fall nicht unbedingt aufgrund der räumlichen Nähe seine Berechtigung hat, eher ist es die Rivalität zwischen beiden Klubs, die das COC-Duell interessant macht. Auch wenn das keiner so richtig zugeben mag. Müdens Spielertrainer Andreas Oberreiter sagt: „Es ist ja kein richtiges Derby. Das ist es nur, weil bei uns die ehemaligen Binninger spielen, die davor bei Vordereifel waren.“

Wie die Mono-Brüder Mirco und Benedikt, Fabian Röhrig oder Markus Thönnes. Man kennt sich eben – und man will, gerade weil man sich kennt, natürlich gewinnen. „Dadurch entsteht automatisch dann der Derbycharakter“, weiß Oberreiter. Dessen Team ist seit vier Spielen ungeschlagen, holte acht Punkte aus diesen vier Duellen und hat sich so auf Tabellenplatz sieben vorgearbeitet. Bei beiden Siegen war Vordereifels Trainer Peter Geisen zugegen, sowohl beim 3:2 in Müden gegen Oberwesel als auch zuletzt beim 1:0 in Rheinböllen. „Das Spiel in Rheinböllen hat sich angeboten, weil es unsere nächsten beiden Gegner sind“, sagt Geisen, der gesehen hat, dass Müden zu Hause sehr gefährlich nach Standards gegen Oberwesel war und in Rheinböllen eine gute Defensivleistung hingelegt hat. „Die Standards machen sie gut, das ist Müden stark drin“, weiß Geisen.

Der hat natürlich auch registriert, dass vor einer Woche Markus Thönnes und Marc Thönnes nicht in der Startaufstellung standen, beide wurden eingewechselt. „Ich rechne mit beiden von Anfang an, gegen uns werden sie dabei sein.“ Zumindest bei Markus Thönnes kann ihm Oberreiter zustimmen, er ist nach dem Pferdekuss gegen Oberwesel wieder fit. Bei Marc Thönnes sieht das anders aus: „Marc hat zweieinhalb Wochen nicht trainiert. Er hat versucht zu laufen Anfang der Woche, das hat nicht so richtig funktioniert. Stand jetzt würde ich sagen: eher nicht“ , meint Oberreiter. Der sieht aber auch nicht den dringlichen Bedarf, seinen Spielmacher reinzuwerfen. Denn Mirco Mono und Carsten Konzer hätten es zuletzt gut gemacht im Zentrum. Unabhängig vom Personal und Tabellenstand erwartet Oberreiter ein schwieriges Spiel: „Erstens vom Untergrund her und zweitens wollen sie zeigen, dass sie uns schlagen können. Aber ich muss auch nichts groß sagen vor dem Spiel, alle sind heiß.“

Stichwort Tabellenstand: Müden und Vordereifel trennen acht Plätze und neun Punkte. Dennoch gibt das souveräne 4:0 aus der Vorwoche daheim gegen Mörschbach Auftrieb, denn die SG verließ damit den letzten Platz. „So kann es weitergehen“, schmunzelt Geisen, „vor allem die Art und Weise war wichtig.“ Und die Aufstellung, denn Vordereifels Coach hatte personell seit langem mal wieder viel Auswahl – auf dem Feld und auf der Bank. „Es war ausschlaggebend, aber nicht nur in der Angangself, sondern generell, dass wir so besetzt waren“, sagt Geisen, der aber die Startformation direkt wieder auf zwei Positionen ändern muss: Steffen Schmitt hat sich eine Mittelfußprellung zugezogen und läuft aktuell an „Krücken“, gebrochen ist jedoch nichts. Und Algin Williams fehlt aus privaten Gründen. „Algin hat überragend gespielt“, sagt Geisen. Wer für sie reinrückt und wie er umstellen wird, weiß Geisen noch nicht genau. Bei Williams wird es nicht leicht. „Vielleicht machen wir das durch Umstellungen innerhalb der Mannschaft, ich muss mal schauen. Wir müssen das wie so oft wieder kompensieren“, weiß Geisen. In Müden wäre er mit einem Punkt zufrieden, auch wenn man damit keine großen Sprünge in der Tabelle machen kann. Und mit Blick auf diese sagt der SGV-Coach: „Sie zeigt, wer Favorit ist.“ Was in Derbys aber nicht zwingend etwas heißen muss. Auch in solchen, die eigentlich gar keine richtigen sind...

Mirko Bernd

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