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Bad Kreuznach

SGE: Benhur Bayir muss sich gedulden

Christoph Erbelding

Mittlerweile hat Trainer Patrick Krick seinen Kader fast komplett beisammen. Nur die Zugänge Altin Vrella (Urlaub) und Dominik Bäcker (angeschlagen) fehlen noch, wenn das Aufgebot der SG Eintracht Bad Kreuznach derzeit auf den Fußballplatz geht, um sich dort auf die Saison 2018/19 in der Verbandsliga vorzubereiten. Eine Spielzeit, in der die Bad Kreuznacher nach dem guten sechsten Platz in der vergangenen Runde gerne den nächsten Schritt nach vorne machen möchten. Dafür müssen in der Vorbereitung die Grundlagen geschaffen werden, womit die Bad Kreuznacher bereits am vergangenen Sonntag angefangen haben.

Gut aus Sicht von Krick: Kein einziger Spieler hat sich im Urlaub gehen gelassen. „Wir müssen diesbezüglich im Training nichts unternehmen, die Spieler haben alle wieder ein gewisses Fitnessniveau mitgebracht. Wir können schon jetzt viel mit dem Ball arbeiten“, betont der Coach der Bad Kreuznacher, dessen Team am Samstag in Biebern zum ersten Mal in einem Testspiel gefordert sein wird. Dann tritt die SGE um 14.30 Uhr gegen den FC Karbach aus der Oberliga an. Es folgen noch Probeläufe gegen den VfR Baumholder, die TSG Pfeddersheim, die SG Niederburg, die SG Alsenztal, die SG Meisenheim, den TSV Schott Mainz II, Fortuna Mombach sowie mindestens zwei Spiele beim Waldalgesheimer Rhein-Nahe-Liga-Turnier gegen den VfB Bodenheim und den SC Idar-Oberstein.

Krick hat die ersten Tage der Vorbereitung auch genutzt, um sich ein Bild von den SGE-Zugängen zu machen. Philipp Skiba (VfR Kirn), Tobias Brodhäcker, Pascal Pies (beide SG Hüffelsheim), Bäcker (Hassia Bingen), Levi Mukamba (SV Gonsenheim), Tobias Beltz (TuS Monzingen), Benhur Bayir (Karadeniz Bad Kreuznach) und Vrella (TSV Schott Mainz) sind neu in Bad Kreuznach. Die Akteure haben den Kampf um die Plätze in der ersten Elf für den Saisonauftakt aufgenommen – mit einer Ausnahme: Benhur Bayir wird sich mit seinen ersten Heldentaten im Eintracht-Dress noch gedulden müssen. Der veranlagte Außenbahnspieler hatte im März, damals noch für Karadeniz im Einsatz, nach einer Roten Karte eine lange Sperre aufgebrummt bekommen. Weil Karadeniz Bad Kreuznach kurz darauf aus der Landesliga abgemeldet hat, gilt diese immer noch: Bayir fehlt der SGE bis zum 25. September in Pflichtspielen. Die besten Karten hat er in der Vorbereitung vor diesem Hintergrund nicht. „Benhur wird natürlich auch seine Einsatzzeiten in Testspielen bekommen, mit Blick auf die erste Elf stehen aber erst mal andere Akteure im Fokus. Es liegt an ihm, sich so vorzubereiten, dass er ab Ende September sofort ein Thema wird. Das Potenzial dazu hat er“, betont Krick.

Ein anderer Neuer dürfte seinen Stammplatz sicher haben: Torhüter Pascal Pies geht „mit einem Vorsprung“ in die Vorbereitung. „Pascal will sich auf höherem Niveau beweisen, und das kann er natürlich nur als Nummer eins. Er muss seine Leistung im Training im Konkurrenzkampf mit unseren anderen Torhütern zeigen, aber er bringt natürlich genügend Erfahrung mit“, sagt Krick über den Schlussmann.

Prinzipiell sind die Personalplanungen bei der SG Eintracht abgeschlossen. „So wie ich die Gruppe erlebe, kann ich mir nicht vorstellen, dass noch ein Spieler auf uns zukommt und sagt, dass er wegwill“, erläutert Krick. Selbst aktiv werden wollen die Bad Kreuznacher nur noch, wenn sich etwas Außergewöhnliches ergibt. „Außerdem kann es sein, dass wir noch mal einen Spieler aus den USA dazubekommen. Dieser muss dann aber ein entsprechendes Niveau mitbringen.“ Das galt für die drei US-Boys Benjamin Parsons, Elyas Daadi und Colton Lamb, die in der vergangenen Saison zum SGE-Verbandsligakader zählten, nur bedingt.

Von unserem Redakteur Christoph Erbelding

„Es liegt an ihm, sich so vorzubereiten, dass er ab Ende September sofort ein Thema wird. Das Potenzial dazu hat er.“

Patrick Krick, Trainer des Verbandsligisten SG Eintracht Bad Kreuznach, nimmt den gesperrten Zugang Benhur Bayir in die Pflicht.

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