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Merxheim

SG Meisenheim findet die richtige Mischung

Bei schwierigen Verhältnissen hat die SG Meisenheim/Desloch/Jeckenbach in der Fußball-Landesliga einen guten Start ins neue Jahr erwischt. Auf tiefem Geläuf und bei windigen Verhältnissen feierte die SGM im Nachholspiel beim FCV Merxheim einen verdienten 3:0 (2:0)-Derbysieg. Überschattet wurde der Erfolg allerdings durch eine Verletzung von SGM-Geburtstagskind Maurizio Lörsch, der nach einem normalen Zweikampf mit Marcel Dreesbach nicht mehr weiterspielen konnte und mit Verdacht auf Achillessehnenriss ins Krankenhaus gebracht werden musste.

Von Gegnern umzingelt: SGM-Kicker Paul Garlinski (rotes Trikot) behauptet sich gegen (von links) Max-Merlin Herbort, Marcel Dreesbach, Keven Lang-Lajendäcker und Mike Horlacher vom FCV Merxheim.  Foto: Klaus Castor
Von Gegnern umzingelt: SGM-Kicker Paul Garlinski (rotes Trikot) behauptet sich gegen (von links) Max-Merlin Herbort, Marcel Dreesbach, Keven Lang-Lajendäcker und Mike Horlacher vom FCV Merxheim.
Foto: Klaus Castor

Von unserem Mitarbeiter

Lukas Erbelding

"Das ist natürlich ein Wermutstropfen. In solchen Momenten rückt der Fußball in den Hintergrund", erklärte Meisenheims Spielertrainer Christoph Lawnik. Dreesbach hatte bei besagten Aktion in der 66. Minute den Ball gespielt. Entsprechend ließ Schiedsrichter Jan-Erik Breuer das Geschehen zunächst auch weiterlaufen. Doch Lörsch, der sich vor Kurzem erst von einer Verletzung erholt hatte, blieb liegen und musste ausgetauscht werden. "Das war eine sehr unglückliche Situation", sagte FCV-Trainer Mike Marcaccini. So erhielt das äußerst faire Derby letztlich einen bitteren Beigeschmack.

Zum Sportlichen: Die Gäste hatten von Beginn an den Ton angegeben und den Gegner unter Druck gesetzt. Die Standardsituationen und Flanken von Lawnik waren dabei ein probates Mittel, um für Gefahr vor dem Merxheimer Tor zu sorgen. Schon nach fünf Minuten gelang den Glanstädtern die Führung. Lawnik setzte einen Freistoß platziert ins Torwarteck und ließ die Auswärtigen früh jubeln. FCV-Keeper Andreas Baltes machte dabei nicht die beste Figur, verhinderte in der Folgezeit allerdings einen höheren Rückstand für sein Team. In der 26. Minute war er gegen Marcel Schuster zur Stelle. Etwas später scheiterten dann Niclas Klippel und Felix Frantzmann am Schlussmann (beide 31.). "Wir hatten eigentlich gehofft, dass wir durch den Platz einen kleinen Vorteil haben. Aber das war leider nicht der Fall", musste Marcaccini anerkennen.

Die SGM nahm den Kampf an, setzte aber auch immer wieder spielerisch gute Akzente. "Wir haben eine gute Mischung gefunden. Es war klar, dass es über den Kampf geht. Aber wir wollten auch Fußball spielen", bilanzierte Lawnik, der auch am zweiten Treffer seiner Elf beteiligt war. Eine Flanke des Spielertrainers nahm Timo Riemer erst sehenswert mit dem Kopf mit, um anschließend mit einem schönen Heber zum 2:0 abzuschließen (37.). Kurz vor der Pause kamen die Merxheimer zu ihren besten Chancen. Einen Kopfball von Fabian Kilp nach einer Ecke von Carsten Gerhard konnte Marcel Redschlag entschärfen. Der anschließende Gerhard-Eckstoß wurde von Pascal Klein verlängert, jedoch von einem SGler vor der Linie geklärt (45.).

"In der zweiten Hälfte wollten wir noch einmal alles probieren, um den Anschluss zu schaffen", erklärte Marcaccini. Doch die Meisenheimer gingen weiterhin konzentriert zu Werke und entschieden die Partie vorzeitig. Frantzmann nahm ein langes Zuspiel aus halbrechter Position direkt und versenkte die Kugel im langen Eck (53.). Danach trudelte die Begegnung weitestgehend vor sich hin. Der FCV hatte nun etwas mehr Platz, um seine Angriffe vorzutragen. Nach der verletzungsbedingten Unterbrechung benötigten beide Mannschaften Zeit, um wieder in einen Spielfluss zu kommen. Nach einem Pass von Mike Horlacher kam Marcel Dreesbach aus spitzem Winkel zum Abschluss, verzog jedoch (76.). "Marcel hat nach seiner Einwechslung ein gutes Spiel gemacht", lobte Marcaccini den Zugang von der SG Disibodenberg. Die Gäste kamen auch noch zu der ein oder anderen Gelegenheit, verwalteten das Ergebnis aber in erster Linie.

"Wir hatten schon einige dieser grenzwertigen Spiele. Ich bin deshalb froh, dass wir diese schwierige Partie gewonnen haben", resümierte Lawnik. "Es war ein verdienter Sieg für die Meisenheimer. Da muss man ehrlich sein", stellte Marcaccini abschließend fest. "Wir wollen schauen, dass wir nächste Woche im wichtigen Spiel in Nanzdietschweiler von Beginn an wach sind und dort etwas mitnehmen können."

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