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Kirn

Müller hört beim VfR Kirn auf

Nach fünf Jahren werden im Sommer Fußball-Landesligist VfR Kirn und Trainer Dieter Müller getrennte Wege gehen. Der Übungsleiter sucht eine neue Herausforderung.

Geht ohne Groll: Im Gegenteil – Dieter Müller hat das Wappen des VfR Kirn stets gerne getragen. Er beendet im Sommer seine zweite fünfjährige Amtszeit in Kirn, war somit insgesamt zehn Jahre Coach des VfR.  Foto: Klaus Castor
Geht ohne Groll: Im Gegenteil – Dieter Müller hat das Wappen des VfR Kirn stets gerne getragen. Er beendet im Sommer seine zweite fünfjährige Amtszeit in Kirn, war somit insgesamt zehn Jahre Coach des VfR.
Foto: Klaus Castor

„Wenn sich die Mannschaft kaum verändert, dann ist es nach fünf Jahren einfach an der Zeit, mal etwas auf der Trainerposition zu verändern“, erläutert Müller, der seinem derzeitigen Verein ein gutes Zeugnis ausstellt: „Der VfR Kirn ist eine tolle Adresse. Die Zusammenarbeit mit dem Verein, beispielsweise mit Marco Horbach, dem Sportlichen Leiter, oder mit Wolfgang Deimer aus der Geschäftsstelle war einfach nur großartig.“ Horbach antwortet: „Wir können das nur zurückgeben. Es ist natürlich schade, einen solchen Menschen und einen solchen Fachmann, der so akribisch arbeitet, zu verlieren. Auf der anderen Seite ist es nach fünf Jahren Abnutzungskampf die bessere Entscheidung, etwas Neues zu versuchen.“

Die Suche nach einem Nachfolger hat längst begonnen, auch wenn Horbach betont, wie schwierig es wird, jemanden zu finden, der in die Fußstapfen Müllers tritt. Der Rehborner seinerseits ist offen für Angebote und Herausforderungen. „Ich möchte definitiv weiter etwas im Fußball machen. Ob das im Jugendbereich ist oder bei den Männern, wird sich zeigen. Ich habe noch ganz viel vor, stecke voller Ehrgeiz“, erklärt der Coach. Das gilt zweifelsohne auch für die Restsaison. Horbach erläutert: „Wir bringen es so ordentlich zu Ende, wie es die gesamte Zeit gelaufen ist. Es gibt von unserer Seite keinen Grund, da eine Veränderung anzustreben. Weniger Einsatz zu zeigen, das kann der Dieter ja gar nicht. Und wir haben in dieser Saison auch eine eindeutige Entwicklung erkennen können.“

Die möchten die Kirner auch am Sonntag um 14.30 Uhr bei den SF Bundenthal unter Beweis stellen. „In den vergangenen zwei Wochen war die Trainingsbeteiligung sehr gut, der Wille und die Spielfreude waren auch vorhanden. Das hat richtig Spaß gemacht und stimmt mich zuversichtlich“, sagt Müller. Die Bundenthaler bestechen mit einer ruhigen, selbstsicheren Spielweise. Im Hinspiel nahmen sie die Punkte mit, obwohl die Kirner das bessere Team waren und die Partie lange bestimmt hatten. „Die Spielweise ist durchaus vorbildlich gewesen. Vielleicht können wir ja jetzt im Rückspiel ähnlich auftreten und uns revanchieren“, sagt Müller. Fehlen werden Ersatztorwart Tobias Buch und Stürmer Philipp Skiba. Beide ärgern sich mit Bänderdehnungen im Knie herum. Nach der Winterpause sollen sie aber wieder komplett zur Verfügung stehen.

Von unserem Redakteur Olaf Paare

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