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Kaiserslautern

0:2 in Morlautern: Pflüger und Kuba sind die Eintracht-Pechvögel

Ordentlich gespielt, am Ende aber mit leeren Händen nach Hause gefahren: Die SG Eintracht Bad Kreuznach hat eine Überraschung bei Oberliga-Absteiger SV Morlautern verpasst und am ersten Spieltag der Fußball-Verbandsliga eine 0:2 (0:0)-Niederlage kassiert. Der Auftritt der Bad Kreuznacher macht Patrick Krick, dem Trainer der SGE, allerdings Mut für die kommenden Aufgaben.

Patrick Krick.
Patrick Krick.
Foto: Klaus Castor

„Klar, wir müssen punkten in dieser Saison, am besten schon frühzeitig“, sagte Krick nach der Partie bei den favorisierten Pfälzern. „Aber unser Auftritt war doch sehr ordentlich. Ich denke, dass es die beste Leistung war, die die Mannschaft in dieser Zusammenstellung gezeigt hat.“

Letztlich waren es zwei Situationen binnen weniger Minuten im zweiten Durchgang, die der Eintracht so sehr zusetzten, dass die Gäste am Ende keine Chance mehr hatten, noch einmal in die Partie zurückzufinden. In der 61. Minute bekamen die Gastgeber einen Handelfmeter zugsprochen. Daniel Pflüger war der Ball an den Arm gesprungen. „Es war eine Situation der Kategorie: Was soll er da machen?“, erläuterte Krick. Ein SV-Spieler hatte aus kurzer Distanz abgezogen, Pflüger konnte nicht mehr ausweichen, und schon war's um die Eintracht geschehen. Kevin Olali versenkte den Ball.

Olali hatte in der knappen Stunde zuvor in SGE-Verteidiger Glody Kuba einen starken Bewacher an seiner Seite gehabt. Der frühere Akteur des SV Darmstadt 98 in Diensten der Eintracht spielt derzeit in exzellenter Form auf, wirkt so stark wie lange nicht mehr. Umso ärgerlicher aus Bad Kreuznacher Sicht, dass Kuba zum Hauptdarsteller des zweiten unglücklichen Moments wurde. 65 Minuten waren gespielt, als der Verteidiger im Mittelfeld zu spät kam und zulangte. Der Schiedsrichter kannte kein Erbarmen und zeigte Rot. „Selbst die Morlauterer waren überrascht. Ich würde da schon von einer Fehlentscheidung sprechen. Gelb hätte ausgereicht“, befand Krick, um zu ergänzen: „In Unterzahl war es für uns natürlich schwierig. Ohne die Rote Karte hätten wir den Gegner in den letzten zehn Minuten vielleicht noch mal in die eigene Hälfte drängen können, so ist uns das nicht gelungen.“ Erik Tuttobene machte nach einem Konter alles klar (82.).

Die Eintrachtler fuhren trotzdem positiv gestimmt nach Hause, was auch an der starken ersten Hälfte lag. „Wir haben wenig von Morlautern zugelassen, und ich finde, dass wir leicht spielbestimmend waren“, erläuterte Krick. Drei Gelegenheiten hatte die SGE vor der Pause, Philipp Skiba, Deniz Darcan und Niklas Schneider vergaben sie. Auf der Gegenseite musste allerdings auch Pascal Pies zweimal gut reagieren, um einen Rückstand zu verhindern.

„Alle, die zum Einsatz gekommen sind, haben das gut gemacht, auch die Einwechselspieler“, konstatierte Krick. „Aber klar, die Spieler haben auch gesehen, wie es in der Verbandsliga zur Sache geht.“ 29 Partien bleiben für die Eintracht-Kicker, um daraus die richtigen Lehren zu ziehen. ce

SG Eintracht Bad Kreuznach: Pies – Pflüger, Beltz, Kuba, Flühr – Mukamba (66. Missal), Gilles (68. Sperling), Kurtoglu, Schneider – Darcan – Skiba (84. Mecking).

So geht's weiter: am Freitag um 19 Uhr gegen RWO Alzey.

SG Eintracht 02 Bad Kreuznach
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