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Seithel will gleich zu Beginn punkten

Der FC Hohl Idar-Oberstein ist zurück in der Fußball-Bezirksliga. Achim Seithel begrüßt den Aufstieg etwas verhalten. „Ich wäre lieber in der A-Klasse geblieben“, räumt der Trainer ein. „Die erfahrenen Spieler wollten aufsteigen, die Mannschaft wollte es packen. Da freue ich mich dann auch drauf.“

Florian Herzog, der Spielertrainer des Bollenbacher SV (rechts), startet mit seiner Mannschaft mit einem Heimspiel gegen Aufsteiger SG Guldenbachtal in die Bezirksligarunde.  Foto: Manfred Greber
Florian Herzog, der Spielertrainer des Bollenbacher SV (rechts), startet mit seiner Mannschaft mit einem Heimspiel gegen Aufsteiger SG Guldenbachtal in die Bezirksligarunde.
Foto: Manfred Greber

Angst, dass der Aufzug, der den FC Hohl bis in die B-Klasse hinunter und von dort gleich wieder nach oben gebracht hat (mit einem Zwischenstopp in der A-Klasse), jetzt wieder die Richtung ändert, hat Seithel nicht. „Die Mannschaft ist bezirksligatauglich“, ist der Trainer überzeugt. „Mittlerweile haben die Spieler sehr viel Erfahrung gesammelt und sind besser geworden.“ Dass die Routiniers wie beispielsweise Eugen Karpunov in der Liga mithalten können, steht außer Frage. Doch auch die jungen Leute, die 19-, 20-Jährigen, werden nach Seithels Ansicht den Sprung schaffen. „Spieler wie Vladimir Tokarev, Marvin Bundt, Martin Gert und Luca Dieden haben riesige Fortschritte gemacht“, sagt der Coach. „Die brauchen noch ein paar Wochen, um sich an das Tempo zu gewöhnen, aber die packen das.“ Auf einen Akteur muss er vorerst verzichten. Tobias Müller, ein Leistungsträger in der Aufstiegssaison, hat sich in einem Vorbereitungsspiel das Kreuzband gerissen. „Das ist natürlich ein Verlust“, sagt der Trainer.

Für einen Platz weit oben in der Tabelle wird es nicht reichen, doch das ist auch nicht der Anspruch des FC Hohl. „Mit den unteren Mannschaften können wir mithalten“, sagt Seithel. „Zielsetzung ist der Klassenverbleib. Das wäre schon eine schöne Leistung.“

Zum Auftakt erwartet der FC Hohl am Sonntag, 15 Uhr, auf Finsterheck den FCV Merxheim. Seithel hat den Gegner am Mittwoch beim dessen Sieg nach Elfmeterschießen im Verbandspokal gegen Landesligist VfR Kirn beobachtet. „Das ist schon eine gute Truppe“, hat der Trainer erkannt. „Da wird schneller und abgezockter Fußball gespielt.“ Er wäre lieber in Merxheim angetreten, denn er ist überzeugt, dass seine Mannschaft auf Rasenplätzen besser zurecht kommt und unter dem Strich mehr Punkte in der Fremde als zu Hause einfahren wird. „Auswärts müssen wir das Spiel nicht machen und sind schwerer auszurechnen“, erläutert er. Das Ziel am Sonntag aber ist klar. „Ich will nicht verlieren“, sagt Seithel. „Ich will gleich am Anfang punkten.“ Ein Unentschieden ermauern will er nicht. Eine verhaltene Spielweise liegt seinem Team nicht. Der FC Hohl will mit offenem Visier in die Partie gehen.

Seine Feuerprobe als neuer Spielertrainer des Bollenbacher SV muss Timo Leismann im Heimspiel gegen Aufsteiger SG Guldenbachtal bestehen. Die Gäste werden den Schwung einer erfolgreichen Saison mitbringen. Den muss der BSV erst einmal ausbremsen.

Auch beim FC Brücken steht ein neuer Mann auf der Kommandobrücke. Der ehemalige Torjäger Waldemar Schneider hat in der vergangenen Saison noch für den ASV Winnweiler in der Verbandsliga gespielt und sechs Treffer erzielt. Zwei Klassen tiefer ist ihm eine bessere Quote zuzutrauen. Ein Heimsieg über den TSV Langenlonsheim/Laubenheim würde auch dem Spielertrainer Rückenwind verschaffen.

Nicht gerade die leichteste Aufgabe wartet auf den TuS Mörschied, bei dem weiterhin Martin Dawitschek das Sagen hat. Bei der SG Alsenztal wartet ein ambitionierter Gegner auf den TuS, der mit einem breiteren Kader in die Runde startet. ga

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