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Merxheim

Der FCV im Wintercheck: Die Abwehr bereitet den Merxheimern Sorgen

Lukas Erbelding

Eigentlich wollte sich Mike Marcaccini in dieser Saison auf seine Aufgaben als Abteilungsleiter beim Fußball-Bezirksligisten FCV Merxheim konzentrieren. Doch nachdem Trainer Junus Mustafalic nach der 1:3-Heimniederlage gegen den VfL Weierbach vom 22. Oktober aus privaten Gründen zurückgetreten war, sprang das FCV-Urgestein erneut als Übungsleiter ein und betreute das Team bis zur Winterpause.

Mike Marcaccini sieht beim FCV Luft nach oben. Foto: Christoph Erbelding
Mike Marcaccini sieht beim FCV Luft nach oben.
Foto: Christoph Erbelding

Mit 17 Punkten stehen die Merxheimer derzeit auf Platz elf, der Vorsprung auf den ersten möglichen Abstiegsplatz beträgt nur drei Zähler. „Es ist auf jeden Fall durchwachsen gelaufen. Wir haben oft nicht das Optimum herausgeholt“, erklärt Marcaccini, der jedoch einschränkt: „Wir hatten viele, auch längerfristige Ausfälle zu verzeichnen. Die Bezirksliga ist ausgeglichen. Daher muss man mit dem Erreichten auch zufrieden sein. Wenn wir gewonnen haben, dann waren es meist verdiente Siege. In den Spielen, die auf der Kippe standen, sind die entscheidenden Momente oft gegen uns gelaufen.“

1 Das lief gut: Stärke der Merxheimer ist, dass sie sich von Rückständen nicht so schnell beeindrucken lassen. „Die Mannschaft hat eine große Moral. Das hat wirklich gut geklappt“, betont Mike Marcaccini, der diese These mit einigen Beispielen untermauern kann: „Zu Beginn der Saison hatten wir viele Spiele, in denen wir relativ hoch zurückgelegen haben, aber immer wieder zurückgekommen sind. Gegen die SG Alsenztal haben wir nach einem 0:3-Rückstand noch 4:4 gespielt.“ Auch gegen die SG Eintracht Bad Kreuznach II, die seinerzeit mit Verstärkung aus der ersten Mannschaft angetreten war, lieferte der FCV einen tollen Kampf, schaffte mehrmals den Ausgleich, kassierte aber in der Nachspielzeit die Treffer zum 3:4 und 3:5. Trotz der Niederlage war auch diese Begegnung ein Zeichen dafür, dass das Kollektiv der Merxheimer intakt ist.

2 Das muss besser werden: Steigerungspotenzial besteht bei den Merxheimern in der Defensivarbeit. „Unser Abwehrverhalten ist extrem schlecht. Das verfolgt uns schon seit Jahren“, sagt Mike Marcaccini. Als Kritik an einzelnen Spielern will der FCV-Abteilungsleiter diese Aussage aber nicht verstanden wissen. „Wir haben gute Torhüter und gute Verteidiger. Es gilt einfach für die ganze Mannschaft, besser zu arbeiten“, erläutert Marcaccini. In den vorangegangenen Spielzeiten konnten die Merxheimer ihre Abwehrprobleme mit einer sehr starken Offensive kaschieren. Doch in der laufenden Runde sieht der Abteilungsleiter auch in puncto Chancenverwertung und Effizienz noch Luft nach oben.

3 Der Gewinner der Saison: Zugang Kevin Runkel, der vor der Saison vom TuS Monzingen kam, hat sich als echte Verstärkung erwiesen. „Er ist ein Merxheimer, kommt aus unserer Jugend von der JSG SooNahe und hat einige gute Partien gemacht“, lobt Marcaccini seinen Sechser, der sich direkt als Stammspieler etablieren konnte. In Moritz Wilhelm ist ein weiterer Youngster dabei, sich mehr und mehr in den Vordergrund zu spielen. Wilhelm ist auf den Außenbahnen flexibel einsetzbar und konnte sein Potenzial schon mehrmals andeuten.

4 Personal und Ausblick: Einen Abgang haben die Merxheimer zu verzeichnen. Marcel Dreesbach, der verletzungsbedingt zuletzt nicht zur Verfügung stand, hat darum gebeten, seinen Pass bei der SG Disibodenberg hinterlegen zu können. Ansonsten wird sich im Kader des FCV nicht viel ändern. Mit dem neuen Interimstrainer Timo Bender, der das Amt als Coach bis Saisonende innehaben wird, hoffen die Merxheimer, den Klassenverbleib so schnell wie möglich in trockene Tücher zu bringen. „Das ist unser Ziel. Ebenso ist es wichtig, dass wir weiter unsere jungen Spieler ins Team integrieren können. Denn diese Jungs sind unsere Zukunft“, sagt Marcaccini.

Von unserem Mitarbeiter
Lukas Erbelding

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