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Brücken

Alles gesteht Autoritätsproblem ein

Maximilian Storr

Der FC Brücken ist in dieser Spielzeit in der Fußball-Bezirksliga nicht in Gang gekommen. Die Mannschaft von Spielertrainer Marc-Philipp Alles sammelte lediglich zwölf Punkte und belegt als Vorletzter einen Abstiegsrang.

Das lief gut: „Nicht wirklich viel“, gibt Alles zu, „wir haben es aber immerhin geschafft, gegen unsere unmittelbaren Konkurrenten Siege einzufahren, sonst würden wir jetzt noch schlechter dastehen“, sagt der Spielertrainer.

Das lief nicht gut: Die Liste der Kritikpunkte ist lang. „Wir hatten aber auch viel Pech und haben knappe Spiele unglücklich verloren“, betont Alles. Zudem plagten sich viele Spieler mit körperlichen Problemen herum und konnten nur angeschlagen spielen. „Mit unserem dünnen Kader konnten wir diese Ausfälle nicht kompensieren“, sagt Alles. Außerdem war der FCB nicht in der Lage, Spiele bei einem Rückstand zu drehen.

Der Trainer: Alles wird am Ende der Spielzeit bekanntlich seinen Hut nehmen. „Bevor ich in Brücken Trainer wurde, war ich ja schon länger Torwart. Meine Spieler sind gleichzeitig meine Freunde. Da ergibt sich natürlich auch in gewisser Weise ein Autoritätsproblem“, sagt Alles. Deshalb ist er mit der neuen Trainerlösung mehr als zufrieden. „In Waldemar Schneider hat der FC Brücken einen überragenden Spielertrainer gewonnen, der auch eine gewisse Distanz zum Verein hat“, freut sich der Brückener Übungsleiter. Alles wird dem Verein als Schlussmann erhalten bleiben.

Gewinner: Die vereinsinterne Wertung zum Spieler des Jahres gewann Dennis Peters. Der 19-jährige Angreifer wechselte im Sommer aus der Brückener Jugend in der Männerbereich, absolvierte aber bereits als A-Junioren-Spieler Partien in der Bezirksliga. „Er hat einige Tore geschossen und vorgelegt und uns auf jeden Fall weitergeholfen“, lobt Alles seinen jungen Schützling.

Pechvogel: Einige Brückener hatten immer wieder mit Problemen zu kämpfen. Zum Beispiel Mittelfeldspieler Jens Giebel, der nicht alle Spiele absolvieren konnte.

Personalsituation: In Ken Gorden wechselte ein Torhüter aus dem Saarland zum FC Brücken. Das Tor der ersten Mannschaft wird allerdings weiter Coach Alles hüten. Ansonsten gab es beim FCB keine personellen Veränderungen.

Ausblick: Nach der Bekanntgabe der Verpflichtung von Spielertrainer Schneider ist ein Ruck durch die Mannschaft gegangen, wie Alles erzählt. „Mit der Trainingsbeteiligung und der Intensität der vergangenen zwei, drei Wochen bin ich richtig zufrieden“, lobt Alles. Der Trainer merkte, dass viele Spieler ihre Einstellung hinterfragt haben und gibt den Klassenverbleib als klares Ziel aus. „Das ist für den ganzen Verein eine immens wichtige Sache“, betont Alles. Vier Punkte fehlen derzeit zum rettenden Ufer. Der FC Brücken startet am 4. März direkt mit einer Schlüsselbegegnung gegen die SG Weinsheim (ebenfalls 12 Punkte) in den zweiten Saisonteil.

Von unserem Mitarbeiter Maximilian Storr

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