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Idar-Oberstein

FC Hohl: Mit Biss zum Gipfelsieg gegen den SV Nohen

Björn Peters

Einen Big Point im Kampf um die Meisterschaft der A-Klasse Birkenfeld sicherte sich der FC Hohl Idar-Oberstein vor 120 Zuschauern im Spitzenspiel gegen Tabellenführer SV Nohen. Dabei profitierte der FC von einer überragenden Bissigkeit und einer enormen Präsenz in den Zweikämpfen. Auch der Mann des Spiels kam von den Gastgebern. Martin Gert stellte die SVN-Abwehr vor meist nicht zu lösende Aufgaben und war am Ende auch gefeierter Doppeltorschütze.

Umkämpft ging es auf dem Hartplatz auf der Finsterheck zu. Der FC Hohl (in blau) war im Spitzenspiel gegen den SV Nohen die Mannschaft mit mehr Biss und gewann 2:1. Damit hat der FC hohl nach Punkten mit Tabellenführer SV Nohen gleichgezogen, hat aber ein Spiel weniger bestritten.  Foto: Manfred Greber
Umkämpft ging es auf dem Hartplatz auf der Finsterheck zu. Der FC Hohl (in blau) war im Spitzenspiel gegen den SV Nohen die Mannschaft mit mehr Biss und gewann 2:1. Damit hat der FC hohl nach Punkten mit Tabellenführer SV Nohen gleichgezogen, hat aber ein Spiel weniger bestritten.
Foto: Manfred Greber

Wir haben wegen der Torgelegenheiten verdient gewonnen. Natürlich kamen wir in der letzten halben Stunde unter Druck. Das liegt aber an der Unerfahrenheit meiner jungen Spieler und ist völlig normal“, resümierte ein überglücklicher Gastgebertrainer Achim Seithel.

Von Beginn an war der FC das präsentere Team. Während der SV versuchte über den omnipräsenten Michael Randolph, der immer wieder das Spiel der Gäste ankurbelte, mit spielerischen Mitteln zu glänzen, setzten die Hausherren bedingungslosen Kampf dagegen. Es wurden Bälle erobert und dann lang auf die gefährlichen Angreifer David Heringer und Gert gespielt. Überhaupt kein Faktor war Eugen Karpunov, der von Florian Szöllösi komplett ausgeschaltet wurde. Doch dieser Verlust war nicht spürbar, weil Karpunovs Kollegen immer wieder Chancen kreierten.

Zunächst steckte Heringer auf Gert, der vor dem Keeper an den Ball kam, die Kugel aber gegen den langen Pfosten spitzelte (14.). Kurz später nutzte Gert ein Missverständnis in Nohens Defensive und stibitzte an der Torauslinie SV-Abwehrchef Radoslav Mehrwald und Torhüter Manuel Jungbluth, die sich uneinig waren, den Ball und schob zum 1:0 ins leere Tor (18.). Dann bediente er Heringer, der allein auf Jungbluth stürmte, aber mit seinem Lupfer am Keeper scheiterte, so dass die Gäste mit dem knappen 0:1-Pausenrückstand gut bedient waren. Besonders wichtig im Hohler Spiel war ein weiterer Akteur. Andy Turner kümmerte sich 90 Minuten um den sonst überragenden Michael Wirt im Sturmzentrum des SVN und schaltete ihn völlig aus. Wirt kam zu keiner Torgelegenheit.

Auch nach dem Seitenwechsel blieben die Finsterhecker zunächst am Drücker. Und wieder hatte Gert die richtige Idee. Von rechtsaußen dribbelte er in den Strafraum, vernaschte seinen Gegenspieler Walter Becker und zog trocken zum 2:0 ins kurze Eck ab (52.). Kurz darauf hatte dann Karpunov seine einzige Torgelegenheit. Von Michael Schoch mit einem langen Pass eingesetzt, tauchte er völlig frei vor Jungbluth auf, schloss aber zu unkonzentriert ab und versäumte es den Deckel auf die Partie zu machen (54.).

Dass er zu dieser Chance kam könnte daran gelegen haben, dass SV-Coach Michael Rodenbusch Szöllösi nun aufgrund des Rückstandes in die Offensive beordert hatte und Karpunov nicht mehr manngedeckt wurde. Die Maßnahme fruchtete dennoch. Der starke Szöllösi übernahm nun die Kontrolle über die Gästeangriffe und kurbelte das Spiel des Spitzenreiters gemeinsam mit Randolph an. Nohen wurde überlegen und drückte, ohne allerdings große Gelegenheiten zu bekommen. Einmal setzte sich Szöllösi dann doch gegen alle durch und rammte die Kugel zum 1:2-Anschlusstreffer ins Netz (74.). So ergab sich eine spannende Schlussviertelstunde in der die Gäste immer wieder anrannten und auf den Ausgleich drängten. Der FC Hohl verteidigte mit Mann und Maus und tat das so gut, dass es zwar ein paarmal gefährlich wurde, aber nicht wirklich die große Chance zum Ausgleich entstand. „Ein Unentschieden wäre verdient gewesen. Wir haben zwei individuelle Fehler gemacht, die zu den Toren führten. Aber es sind noch genug Punkte zu vergeben. Es geht weiter“, gab sich Rodenbusch kämpferisch.

Der FC hat nun nach Punkten zum SV aufgeschlossen, hat aber noch eine Partie mehr zu bestreiten. Es wird also sehr spannend im Meisterkampf der A-Klasse.

Von unserem Mitarbeiter Björn Peters

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