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Meisenheim/Bad Kreuznach

TSV Degenia macht Platz für die JSG Meisenheim

Olaf Paare

Die JSG Meisenheim/Desloch/Jeckenbach schließt einen Kreis. Sie steigt mit den D-Junioren in die Fußball-Verbandsliga auf und ist damit in allen vier möglichen Altersklassen oberhalb der Landesliga vertreten.

Möglich geworden ist der Aufstieg des Landesliga-Zweiten, weil Meister TSV Degenia Bad Kreuznach aufgrund fehlender Qualität der nachrückenden Spieler auf den Aufstieg verzichtet hat und somit Platz macht für die Meisenheimer. „Dafür bedanken wir uns sehr beim TSV Degenia“, sagt Andy Baumgartner, Jugendkoordinator der JSG Meisenheim.

Zugleich distanziert er sich im Namen des JSG-Jugendleitung von einem Leserbrief in unserer Zeitung, in dem Markus Neubrech, Kotrainer der Meisenheimer D-Junioren, das Fair-Play-Verhalten der Degenia-Verantwortlichen kritisiert hat, beispielsweise die vielen Spielverlegungen anprangerte. „Das waren die Äußerungen einer Privatperson, die bei uns derzeit noch als Trainer tätig ist, zum Saisonende aber ausscheidet“, stellt Baumgartner klar und ergänzt: „Wir entschuldigen uns beim TSV Degenia, dem wir gleichzeitig zur Meisterschaft und zum Pokalsieg gratulieren. Die Umstände sind für uns zweitrangig. Die Bad Kreuznacher haben lediglich Mittel ausgeschöpft, die auch die JSG Meisenheim bereits ausgeschöpft hat.“

Neubrech hatte auch den Einsatz eines überragenden TSV-Spielers thematisiert, ohne einen Namen zu nennen. Dabei dürfte es sich um Peyman Momenyar handeln, der körperlich weiter ist als andere D-Jugendliche. Er machte im Kreispokalfinale in Meddersheim den Unterschied aus und erzielte beim 4:0 über die JSG Meisenheim sämtliche Degenia-Tore. „Der Junge kann für die Diskussion am allerwenigsten. Fakt ist, dass er aufgrund eines amtlichen Dokuments bei den D-Junioren spielt. Mir geht in dem Zusammenhang aber der starke Gesamtauftritt des TSV unter, dazu gehörte beispielsweise eine überragende Torwartleistung von Mert Mete“, erläuterte Baumgartner und bilanzierte: „Wir erkennen die Erfolge des TSV Degenia, die sich im Triple auf regionaler Ebene ausdrücken, absolut an.“

Von unserem Redakteur Olaf Paare

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