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    München

    Bäckermädchen schöpfen Mut aus Niederlage

    Kaum wiederzuerkennen waren die Fußballfrauen der SG 99 Andernach nach dem bitteren DFB-Pokalaus vor einer Woche bei Regionalligist SV Alberweiler (0:1). Zwar ging das Debüt zum Auftakt der Zweiten Bundesliga Süd beim FC Bayern München II ebenfalls mit 0:1 (0:0) verloren, aber diesmal zeigten die Bäckermädchen eine reife Mannschaftsleistung, die Teamchef Kappy Stümper Anlass zur Hoffnung für die nächsten Spiele gibt.

    Antonia Hornberg hatte zwei gute Gelegenheiten für die SG 99, ein Torerfolg in München war ihr aber nicht vergönnt. Foto: Norbert J. Becker
    Antonia Hornberg hatte zwei gute Gelegenheiten für die SG 99, ein Torerfolg in München war ihr aber nicht vergönnt.
    Foto: Norbert J. Becker

    In den ersten zehn Minuten hatte die Handvoll mitgereister Anhänger des Klassenneulings noch das böse Gefühl, als sollte der Schuss im Aschheimer Sportpark ordentlich nach hinten losgehen. „Die haben angefangen wie die Feuerwehr“, beschrieb Stümper den furiosen Auftakt der Bayern-Reserve. Doch der Ansturm blieb ohne zählbaren Erfolg, allmählich schwamm sich die SG 99 frei. Und hatte nach 25 Minuten die bis dato beste Gelegenheit, als Antonia Hornberg beherzt abschloss, aber eine FCB-Spielerin in höchster Not auf der Linie klärte.

    Am Geschehen änderte sich auch nach der Pause nicht viel. Die Bayern versuchten, das Spiel zu machen, die SG 99 glänzte mit dem einen oder anderen Vorstoß. So etwa in der 68. Minute, als Hornberg nur die Latte des Bayern-Gehäuses traf. Das sollte sich 120 Sekunden später auf der Gegenseite rächen: Verena Wieder, am Tag zuvor noch bei der ersten Mannschaft des deutschen Vizemeisters in Essen auf der Bank, traf im Nachschuss, als die brenzlige Situation fast schon bereinigt war.

    Der Andernacher Spielertrainerin Isabelle Stümper bot sich zehn Minuten vor dem Ende noch die Möglichkeit zum Ausgleich, doch ihr Schuss strich nur knapp am Ziel vorbei. Am Ende sollte es auch mit der Brechstange nicht klappen, das 1:1 wollte nicht mehr gelingen.

    Trotz der knappen und auch nicht ganz unerwarteten Niederlagen beim Vorjahresfünften war Kappy Stümper mit der Darbietung zufrieden: „Es war ein Spiel auf Augenhöhe, das Mut macht für die kommenden Aufgaben. Die Mannschaft hat das hier hervorragend gelöst, in der einen oder anderen Szene hätte ich mir aber etwas mehr Präzision im Passspiel und beim Abschluss gewünscht.“

    In der gezeigten Form sollte für die Bäckermädchen aber im ersten Zweitliga-Heimspiel gegen die TSG 1899 Hoffenheim II (Samstag, 9. September, 16 Uhr) durchaus etwas drin sein. bhm

    SG 99 Andernach: Günther – Langenfeld, Schumacher, Zimmermann, Weingarz – Asteroth, Umbach – Hornberg (89. Schneider), I. Stümper, Krumscheid – J. Stümper.

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