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Remagen

Europameister Boris Stein startet in Remagen

Zum Herbstanfang avanciert Remagen wieder zum Triathlon-Mekka. Und wenn dann beim 23. Internationalen Rhein-Ahr-Triathlon gut 550 Athleten und 30 Staffeln am Sonntagmorgen um 10.30 Uhr von der Rheinfähre in Höhe des Fähranlegeplatzes Kripp zum Hechtsprung in den Rhein ansetzen, sind vor allem drei Männer in der Favoritenrolle: Europameister Boris Stein aus Montabaur, Jens Roth aus Trier, deutscher Meister im Cross-Triathlon, und der Wormser Linus Stimmel, der sich zuletzt in Genf bei den Europameisterschaften im Team-Mixed die Silbermedaille sicherte.

Immer wieder spektakulär: Mit dem Sprung in den Rhein startet auch am Sonntag der Rhein-Ahr-Triathlon.  Foto: Vollrath
Immer wieder spektakulär: Mit dem Sprung in den Rhein startet auch am Sonntag der Rhein-Ahr-Triathlon.
Foto: Vollrath

Die Unwägbarkeiten dieser sportlichen Schinderei in drei Akten garantieren allemal hochklassige und attraktive Wettkämpfe. Auf dem Programm steht beim Rhein-Ahr-Triathlon ein Dreikampf über 2,8 Kilometer Schwimmen, 44 Kilometer auf dem Rad und 10,5 Kilometer Laufen. Für einige Teams geht es beim Saisonfinale der Rheinland-Pfalz-Meisterschaften um Auf- und Abstiege. Auf spektakuläre Szenen auf der als anspruchsvoll geltenden Strecke dürfen sich die Zuschauer natürlich auch bei der Abschlussveranstaltung des Triathlon-Cups der Großregion Rheinland-Pfalz, Saarland, Luxemburg, Lothringen und Wallonien freuen.

"Die Mannschaften schicken ihre Spitzenathleten in den Wettkampf", sagt Achim Braun, Chef des ausrichtenden Triathlon-Teams Sinzig. "Eine Rekordbeteiligung können wir in diesem Jahr nicht vermelden. Dennoch sind wir ausgebucht und stoßen mal wieder an unsere Grenzen." Der gut 30-köpfige Triathlonverein aus Sinzig hat organisatorisch eine Mammutaufgabe zu schultern. Gut, dass das bestens eingespielte Tri-Team erneut auf die Unterstützung von rund 250 freiwilligen Helfern bauen kann.

Drei Startgruppen werden wie immer von der Rheinfähre aus ins Wasser gehen. "Schwimmen im Fluss, damit haben wir ein Alleinstellungsmerkmal", betont Braun. Im Rhein geschwommen wird bei einem Triathlon sonst nur noch in Bonn und Mainz. Aus Sicherheitsgründen werden die Schwimmer von Kanuten der Wassersportvereine Remagen, Sinzig und Unkel begleitet. "Vom Radweg entlang des Rheinufers lässt sich die erste Teildisziplin besonders gut beobachten", so Braun. Er rechnet damit, "dass wir aufgrund des niedrigen Wasserstandes in diesem Jahr bestimmt längere Schwimmzeiten registrieren werden".

Wechselzonen und das Ziel befinden sich wieder in einem überschaubaren Bereich an den Remagener Rheinhalle. Ebenso keine Veränderungen wird es auf dem selektiven Rad-Rundkurs durch die Eifel geben. Die insgesamt 44 Kilometer lange Radstrecke führt vom Parkplatz an der Rheinhalle Remagen über Sinzig, Franken, Waldorf und den Königsfelder Sportplatz zurück in die Römerstadt. Die Straßen sind für den allgemeinen Verkehr zu großen Teilen gesperrt.

Insgesamt müssen auf der Radstrecke 600 Höhenmeter bewältigt werden. "Besonders der Anstieg nach der Verpflegungsstelle in Königsfeld hat es in sich", sagt Braun. Hier müssen die Athleten quasi aus dem Stand eine Steigung von rund sechs Prozent meistern. Mit dem Rad wird voraussichtlich ein Schnitt von fast 40 Stundenkilometern erreicht, dieses schätzen jedenfalls die Experten vom Sinziger Tri-Team. Zum Abschluss des Wettkampfes stehen drei Laufrunden (10,5 Kilometer) entlang der Rheinpromenade, der Innenstadt Remagen über die Pintgasse, hier geht‘s mit 30 Metern Höhenunterschied und einer Steigung von gut zwölf Prozent hoch, dem Marktplatz und der Postgasse auf dem Programm.

Keine Ambitionen auf den Sieg dürfte sich derweil der älteste Teilnehmer machen, der 72-jährige Albrecht Wieland (Tri-Team Wörth). Nur Spaß an der Freud’ im Sinn dürfte auch die älteste Teilnehmerin, Edith Kiesewetter (Jahrgang 1955, Rheingold Ladies) haben. Den Sprung aufs Siegertreppchen werden wohl auch die Youngster Lea Mergener (Jahrgang 1996, Tri Sport Saar Hochwald) und der Bad Neuenahrer Alexander Nohn (Jahrgang 1997, 1. FC Kaiserslautern) nicht wirklich im Blick haben. Neben Günther Rohde (SV Westum), Bernhard Landsherr und Jörg Schmerer (beide TV 08 Sinzig) sind weitere 24 Einzelstarter aus dem Kreis Ahrweiler mit von der Partie.

Auf dem Weg zur Titelverteidigung will sich erneut der "Freizeitexpress" aus Remagen mit Jürgen Muth (Schwimmen), Marco Bastiansen (Radfahren) und Demetrio Albino (Laufen) auf der Strecke nicht ausbremsen lassen. Das Ziel ist jedenfalls für alle dasselbe: die Rheinhalle Remagen, in der ab 15 Uhr auch die Sieger geehrt werden. Horst Bach

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