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    Namborn

    Kirchberger setzen sich die nächste Krone auf

    Der TuS Kirchberg hat seinen Titel als Futsal-Regionalmeister verteidigt. Es war ein hartes Stück Arbeit in der kleinen Halle im saarländischen Namborn, aber am Ende hatte sich der Fußball-Bezirksligist wieder durchgesetzt. Dafür musste sowohl im Finale gegen die FSG Schmelz-Limbach aus dem Saarland als auch im Halbfinale gegen die TSG Bretzenheim aus Mainz als Vertreter des Südwestens das Sechsmeterschießen her. Und dass der Rheinlandmeister Kirchberg dort mit Peter Kunz einen zwischen den Pfosten stehen hat, der auch aus dieser (zu) kurzen Distanz schwer zu bezwingen ist, zeigte sich in Namborn. Kunz hielt im Halbfinale, das 5:4 endete, einen und im Finale sogar drei Sechsmeter, was letztlich zu einem umjubelten 8:7-Erfolg gegen Schmelz-Limbach führte.

    Kirchbergs Jonas Heimer (in Gelb) war bei den Futsal-Regionalmeisterschaften in Namborn in doppelter Funktion unterwegs: Mal nur als Spieler wie hier beim 8:0 gegen den FSV Bretzenheim, aber auch als "fliegender Torwart" wie im Finale gegen Schmelz-Limbach, als er das 2:2 erzielte und Kirchberg damit ins Sechsmeterschießen brachte. Das gewann der TuS und holte sich wie im Vorjahr den Titel.  Foto: Joachim Hähn
    Kirchbergs Jonas Heimer (in Gelb) war bei den Futsal-Regionalmeisterschaften in Namborn in doppelter Funktion unterwegs: Mal nur als Spieler wie hier beim 8:0 gegen den FSV Bretzenheim, aber auch als "fliegender Torwart" wie im Finale gegen Schmelz-Limbach, als er das 2:2 erzielte und Kirchberg damit ins Sechsmeterschießen brachte. Das gewann der TuS und holte sich wie im Vorjahr den Titel.
    Foto: Joachim Hähn

    Gegen diesen Gegner hatte Kirchberg in der Dreier-Vorrundengruppe B noch 1:2 verloren (Tor Kirchberg: Peter Sauer), aber dennoch die Gruppe gewonnen. Das lag daran, dass der FSV Bretzenheim zwar gegen Kirchberg klar 0:8 verlor, gegen Schmelz-Limbach aber 2:0 siegte. Die TuS-Tore im zweiten Gruppenspiel gegen den FSV hatten Süleyman Özer (4), Alexander Singer, Sauer, Oliver Michel und Torsten Resch erzielt. Resch war eigentlich nur als "Back-up" (Schneider) mitgefahren, da aber Sebastian Kilp wegen einer Fersenprellung passen musste, war er dabei und machte seine Sache laut Schneider sehr gut. Aus der Futsal-Stammformation des TuS musste neben Kilp noch Artem Sagel krank passen. Acht Feldspieler plus Kunz sollten es also bewerkstelligen und das taten sie auch. "Auch wenn es sehr spannend und anstrengend war, denke ich, dass wir fußballerisch die Besten waren und verdient gewonnen haben", sagte Schneider. Der hatte aber auch für die anderen Teams ein Lob parat: "Das Niveau war höher als in Piesport vergangenes Jahr. Schmelz-Limbach hat das gut gemacht und auch Mainz-Bretzenheim mit dem mitspielenden Torwart war stark." Dieser Torwart heißt Christian Wölfelschneider und ist Nationalspieler. "Peter Kunz steht ihm aber beim Futsal in nichts nach. Ich habe ihm schon vorher gesagt: Du gewinnst uns das Turnier", lobte Kirchbergs Trainer seinen Schlussmann, der im Halbfinale und Finale wieder einmal zum Sechsmeter-Held avancierte.

    Aber auch Kirchberg hatte sich den Futsal-Begebenheiten angepasst und mit Jonas Heimer immer dann einen Feldspieler als "Torwart" gebracht, wenn es nötig war. Und das war es im Endspiel. Denn Kirchberg lag 0:2 hinten. Zunächst verkürzte Alex Singer auf 1:2 und sechs Minuten vor Schluss nahm Schneider Kunz raus und brachte den "fliegenden" Keeper Heimer. Und der traf zum 2:2. "Das war mitentscheidend heute", wusste Schneider. Das Sechsmeterschießen ging dann an den TuS. Nach den drei regulären Versuchen auf beiden Seiten (alle verwandelt), verschossen Sauer und Resch für Kirchberg, aber Kunz hielt beide Male die folgenden Schüsse der Schmelz-Limbacher und verwandelte selbst. Im Halbfinale hatte er sich einen von den ersten drei Sechsmetern geschnappt, hier trafen alle Kirchberger. Dass es hier überhaupt zum "Shootout" kam, lag daran, dass Bretzenheim sechs Sekunden vor Schluss der 20 Minuten Spielzeit zum 2:2 ausgeglichen hatte. Der TuS hatte zuvor ein 0:1 durch Tore von Alexander Singer und Sauer zu einem 2:1 umgewandelt. Der Grundstein für die Titelverteidigung war gelegt.

    Nun geht es also wie im Vorjahr ins Viertelfinale des DFB-Futsal-Cups für den TuS weiter. Gespielt wird am 19./20. März, Kirchberg muss auswärts ran, der Gegner steht noch nicht fest. Fest steht aber: Wer immer es sein wird, er sollte das Sechsmeterschießen beherrschen. Mirko Bernd

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