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    Leichtathletik: Sabrina Mockenhaupt hofft auf einen Sommer mit EM-Medaille

    Dass sie es schaffen will, steht für Sabrina Mockenhaupt bereits fest. In welcher Disziplin es gelingen soll, hingegen noch nicht. Das Langstrecken-Ass der LG Sieg versucht in diesem Jahr endlich die ersehnte Medaille bei Leichtathletik-Europameisterschaften zu gewinnen. Vom 12. bis 17. August bietet sich dazu in Zürich die Gelegenheit.

    10 000 Meter auf der Bahn oder doch eher Marathon auf der Straße in Zürich? Im Mai will sich Sabrina Mockenhaupt entscheiden, über welche Distanz sie bei der Europameisterschaft Mitte August antritt.  Foto: René Weiss
    10 000 Meter auf der Bahn oder doch eher Marathon auf der Straße in Zürich? Im Mai will sich Sabrina Mockenhaupt entscheiden, über welche Distanz sie bei der Europameisterschaft Mitte August antritt.
    Foto: René Weiss

    10 000 Meter oder doch der Marathon? Diese Frage stellt sich Sabrina Mockenhaupt. Ob sie direkt am Abend des ersten EM-Tages über die 25 Runden auf der Bahn des Letzigrundstadions das Unternehmen Podestplatz in Angriff nimmt, oder doch eher erst vier Tage später morgens ab 9 Uhr über 42,195 Kilometer durch die Straßen von Zürich, bleibt derzeit noch offen. "Im Mai werde ich mich entscheiden, über welche Strecke ich in Zürich starte. Noch gibt es keine Tendenz", verrät die 33-Jährige hinsichtlich ihres "Mega-Höhepunktes" in diesem Jahr.

    "Ich wäre einfach einmal mit einer Medaille an der Reihe", sagt Mockenhaupt. Dritte Plätze bei der U 23-Europameisterschaft 2001 und der Hallen-Europameisterschaft 2005 sowie Cross-EM-Silber 2005 sind schön und gut, aber kein Vergleich zu den "richtigen" Europameisterschaften. Auf deutscher Ebene ist sie über 10 000 Meter das Maß der Dinge mit bereits acht Titeln in den Jahren 2003, 2004, 2005, 2007, 2009, 2010, 2011 und 2012. Aber auf internationaler Bühne hatte sie im Kampf um die Plätze ganz vorne bislang immer das Nachsehen. Bei Weltmeisterschaften dominieren stets die Afrikanerinnen, bei EMs stehen bislang die Ränge zehn (2002 in München), sechs (2010 in Barcelona) und fünf (2012 in Helsinki) zu Buche. Eine Aufwärtsentwicklung, die sich jetzt in der Schweiz fortsetzen soll.

    Die ersten guten Ergebnisse hat Sabrina Mockenhaupt in der noch jungen Saison mit dem Gewinn der Cross-DM und dem Titel bei den westdeutschen Meisterschaften im 10-Kilometer-Straßenlauf bereits eingefahren. Beim ersten Gradmesser, dem Berlin-Halbmarathon, sprang der dritte Platz heraus. Eigentlich wollte die Obersdorferin in der Bundeshauptstadt in Richtung einer Zeit um die 70 Minuten laufen, im Ziel blieb die Uhr bei 71:43 Minuten stehen. Die anfängliche Enttäuschung verschwand ein paar Tage nach dem Lauf. "Mit etwas Abstand kann ich zufrieden sein. An diesem Tag war nicht mehr drin. Die Bedingungen waren einfach nicht die besten", blickt Mockenhaupt auf ihren dritten Platz hinter der Äthiopierin Tadelech Bekele und Agnes Mutune aus Kenia zurück. Zufriedenheit kehrte schließlich auch ein, weil sich die Form allmählich in eine Richtung entwickelt, wie sie sein soll. "Im Januar befand ich mich in einem desolaten Zustand. Inzwischen geht es deutlich bergauf. Aber es gibt noch viel zu tun", berichtet die insgesamt 38-fache Deutsche Meisterin, die in den kommenden Wochen einen 10 000-Meter-Trainingsblock in Angriff nimmt und danach wohl ihre Entscheidung fällen wird, ob sie sich über diese Distanz in der Lage sieht, in Zürich ein erfolgsversprechendes Rennen abzuliefern.

    Bis dahin soll auch das dreiwöchige das Höhentrainingslager in Kenia Ende Februar seine Wirkung zeigen. "Nach dem Trainingslager war ich richtig müde, jetzt bin ich immer noch einigermaßen kaputt, aber ich denke, dass sich der Effekt noch einstellt. Auf jeden Fall war es die richtige Entscheidung, dort hinzugehen", bilanziert Sabrina Mockenhaupt ihren Afrika-Aufenthalt.

    Bevor sich das Aushängeschild der LG Sieg Mitte August bei ihrer fünften Europameisterschafts-Teilnahme den Medaillenwunsch erfüllen möchte, steht aber am 26. und 27. Juli in Ulm noch die deutsche Meisterschaft an. Dort ist ein erster Platz über die 10 000 Meter nicht unwahrscheinlich. Wofür es in Zürich reicht, bleibt abzuwarten. Auf jeden Fall wäre Sabrina Mockenhaupt einmal an der Reihe, den Sprung auf das EM-Podest zu schaffen, das in Helsinki vor knapp zwei Jahren 25 Sekunden entfernt lag. Mit intensiver Vorbereitung und dem erhofften Eintreten des "Kenia-Effekts" soll es diesmal hinhauen...

    Von unserem Mitarbeiter René Weiss

    Regionalsport extra (H)
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