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    Hackenheim

    Spannende Duelle aus sieben Metern

    Dietmar Kron verfolgte die Proklamation der Sportler des Jahres im Bonnheimer Hof in Hackenheim mit besonderem Interesse, denn als Bürgermeister der Verbandsgemeinde Meisenheim hatte er in jeder der drei Kategorien ein heißes Eisen im Feuer. Mit einem seiner "Schützlinge" durfte er schließlich den Titel bejubeln. Über den Erfolg von Wasserspringer Alexander Ruhl freute sich Kron doppelt: als VG-Bürgermeister und Vorsitzender des TV Meisenheim, für den Ruhl startet.

    Von unserer Mitarbeiterin Tina Paare

    Kron hatte auch mit Handballerin Alicia Soffel aus Breitenheim sowie den Fußball-Junioren der JSG Meisenheim/Desloch/Jeckenbach mitgefiebert, die jeweils auf Platz zwei kamen. Sein Fazit bei der Sportlerparty des Oeffentlichen Anzeigers: "Für mich sind alle Sportler, die hier vorne stehen, Aushängeschilder der Region."

    Wie breit das Spektrum ist, welch exzellente Leistungen die Athleten im Jahr 2015 gezeigt hatten, all das wurde bei der Party einmal mehr deutlich. Klaus Castor präsentierte in seiner Multivisionsshow, in der er erstmals auch bewegte Bilder zeigte, die Vielfalt des Sports und stellte die Anwärter auf die Titel Sportlerin, Sportler und Team des Jahres 2015 vor. Im Gespräch mit Moderator Olaf Paare, dem Sportredakteur des "Oeffentlichen", berichteten die Athleten von ihren Erfolgen, von Rückschlägen, aber auch von ihren Plänen für die Zukunft. Einige Sportler fokussieren sich auf Welt- und Europameisterschaften. Für Ricarda Funk, die Kajak-Spezialistin des KSV Bad Kreuznach, geht es sogar um das Olympia-Ticket nach Rio de Janeiro. "Als Bad Kreuznacher wünsche ich mir, dass wieder eine Sportlerin aus unserer Stadt ganz vorne landet", sagte Steffen Oberst, der Leiter des Olympia-Stützpunktes Rheinland-Pfalz/Saarland. Auch die Bad Kreuznacher Oberbürgermeisterin Heike Kaster-Meurer drückt der Slalomkanutin fest die Daumen: "Wir sind stolz, dass so eine Sportlerin dem Verein und der Stadt die Treue hält. Sie ist ein Aushängeschild für die ganze Region."

    Zu den besonderen Herausforderungen in den vergangenen Monaten gehörte zweifelsohne, dass einige Sporthallen als Flüchtlingsunterkünfte benötigt wurden. Landrat Franz-Josef Diel war beeindruckt von der Kooperationsbereitschaft der betroffenen Sportklubs. "Es ist toll, wie die Vereine mitgezogen und uns unterstützt haben", lobte Diel, der den Vereinen auch eine ganz wichtige Rolle bei der Integration von Flüchtlingen zuschreibt.

    Die 130 Partygäste bekamen in der Kaiserremise neben interessanten Gesprächen auch besondere Einblicke geboten. Thomas Braun ist der Trainer von Christin Schneeberger, der Sportlerin des Jahres, und weihte die Besucher in die Geheimnisse des Speerwerfens ein. Für ihn eine der kompliziertesten Leichtathletik-Übungen. Anhand des Gold-Wurfs seines ehemaligen Schützlings Matthias de Zordo (Langenlonsheim) bei der WM 2011 erläuterte Braun die Feinheiten der Disziplin, wartete auch mit interessanten Fakten auf. Die Besten ihrer Zunft legen beim Anlauf fast acht Meter pro Sekunde zurück, bei den Frauen sind es sieben Meter. "Christin ist eine der schnellsten Frauen, im vergangenen Jahr war sie sogar die Schnellste", berichtete Braun. Neben Geschwindigkeit und Technik kommt der Kraft eine bedeutende Rolle zu. Die Sportlerin des Jahres bringt es beim freien Reißen derzeit auf 60 Kilogramm, beim Nackenstoßen schafft sie 75 Kilogramm. Und noch eine beeindruckende Zahl hatte Braun parat: Der zweifache Olympiasieger Andreas Thorkildsen stemmt beim Bankdrücken 190 Kilogramm. "Athletik, Kondition und Kraft müssen trainiert werden, das sind dann auch Hausaufgaben für die Athleten", sagte der Trainer.

    Auch an Action mangelte es nicht - dank der Unterstützung der Bad Sobernheimer Handballerinnen sowie Timm Trück und André Mende vom Sportfachhandel Decathlon, die ein Handballtor mitgebracht hatten. HSV-Trainer Jan-Philipp Lang demonstrierte gemeinsam mit seiner Torhüterin Charlotte Schmidt Siebenmeterwürfe, ehe sich die beiden Sportler des Jahres beim Strafwurf versuchten. Christin Schneeberger und Alexander Ruhl versenkten den Ball jeweils ein Mal, bei den folgenden vier Versuchen zeigte die HSV-Torfrau ihr Können. Somit endete das Duell um den "Supersportler des Jahres" unentschieden. Auch Oberbürgermeisterin Heike Kaster-Meurer und Landrat Diel gaben ihr Bestes, ehe es zum Kräftemessen zwischen Fußballer und Hockeyspieler kam. Bei der JSG Meisenheim traute sich Christian Krämer, für den Kreuznacher HC trat Andreas Beißmann an. Auch aus diesem Zweikampf ging kein Sieger hervor. Den beiden hatte entweder die Präzision im Abschluss gefehlt, oder sie waren an der starken Charlotte Schmidt gescheitert. Eine Gaudi war's allemal - sowohl für die Sportler, als auch für die Zuschauer.

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