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    Diez

    In Unterzahl schenken die Bären den Sieg her

    Es war ein verlorenes Halbfinal-Hinspiel im Rheinland-Pfalz-Pokal – nicht mehr und nicht weniger. Ein Tor Rückstand nach drei von sechs Dritteln auf dem Weg ins Endspiel. Natürlich hätte die Ausgangslage für das entscheidende zweite Aufeinandertreffen Ende Oktober im Icehouse besser sein können, das Finale hat Jens Hergt jedoch noch lange nicht abgeschrieben.

    Dominik Kley (weißes Trikot) brachte die Neuwieder Bären beim Pokalspiel in Diez mit 1:0 in Führung. Bis nach dem zweiten Drittel sprach vieles für Neuwied, am Ende drehten aber die gastgebenden Rockets auf und das Ergebnis um. Foto: EHC „Die Bären“ 2016
    Dominik Kley (weißes Trikot) brachte die Neuwieder Bären beim Pokalspiel in Diez mit 1:0 in Führung. Bis nach dem zweiten Drittel sprach vieles für Neuwied, am Ende drehten aber die gastgebenden Rockets auf und das Ergebnis um.
    Foto: EHC „Die Bären“ 2016

    Rückspiel am 31.Oktober

    „Wir haben trotz der Niederlage eine gute Ausgangslage für das Rückspiel“, ordnete der Trainer des EHC „Die Bären“ 2016 die 5:6-Niederlage gegen die EG Diez-Limburg ein. Die Entscheidung über den Pokalfinalisten fällt im Rückspiel am 31. Oktober (18 Uhr) im Neuwieder Ice House.

    Den höchsten Stellenwert besitzt der Rheinland-Pfalz-Pokal nicht, da waren sich beide Trainer einig: Hergt und EGDL-Coach Arno Lörsch sprachen von einer „Trainingseinheit unter Spielbedingungen“. Diese nutzte Hergt auch, um etwas auszuprobieren, spielte 50 Minuten lang mit vier Reihen durch, variierte seine eingespielte Formationen und gab Akteuren, die weniger Eiszeit sehen, reichlich Spielpraxis.

    So absolvierte Torwart Lukas Schaffrath sein erstes Pflichtspiel für die Bären, Nachwuchsmann Philipp Dieser verteidigte im ersten Abwehrpärchen, Dominik Kley und Sven Asbach griffen in den beiden Reihen an, die für die Torproduktion zuständig sind. Kley eröffnete auch prompt den Torreigen. In der fünften Minute überwand er EGDL-Schlussmann Steve Themm aus spitzem Winkel. Die Bären blieben am Drücker und legten in einer 5:3-Überzahlsituation durch Deion Müller nach (7.). „Wir waren am Anfang übermotiviert und haben zu viele Strafen kassiert“, monierte Lörsch. Vier waren es alleine in den ersten fünf Minuten.

    Danach sahen die Zuschauer zwar eine ordentliche Partie, die aber nicht die Rasanz und Intensität der Ligavergleiche erreichte. Dafür blieb sie offen zwischen zwei Teams auf Augenhöhe. Matt Fischer verkürzte auf 1:2 (13.). In der 39. Minute bekamen die Bären ihr nächstes Powerplay, und Sven Schlicht stellte den alten Abstand wieder her. „Wir hatten das Spiel eigentlich im Griff“, schilderte Jens Hergt seinen Eindruck. Das Wort „eigentlich“ lässt erahnen, dass sich das Bild ändern sollte.

    Privatfehden auf dem Eis

    Privatfehden gewannen die Überhand, Schiedsrichter Jan Breckenfelder sprach nach der Pause fünf Hinausstellungen gegen die Gäste aus, sodass die Rockets viel Powerplay spielen durften. „Wir haben den Sieg in Unterzahl hergeschenkt“, haderte Hergt. Dustin Bauscher (49.) und Matt Fischer (52.) egalisierten zum 3:3. Fischers Ausgleich eröffnete 80 muntere Sekunden mit zwei weiteren Treffern. Michael Jamiesons eiskalt verwandelter Penalty bedeutete das 3:4, Marc Hemmerichs Überzahltor das erneute Remis.

    Die Rockets, bei denen der kanadische Neuzugang Joey Davies fehlte, bekamen nun richtig Rückenwind und steuerten durch Pierre Wex (56.) sowie Julian Grund (58.) auf den Sieg zu. „Im dritten Drittel haben wir eine andere Diezer Mannschaft gesehen“, freute sich Lörsch über die Steigerung seines Teams gegenüber der ersten halben Stunde.

    Andreas Wichterich, nach Dominik Kley zweiter EHC-Torschütze gegen seinen letztjährigen Verein, verkürzte 27 Sekunden vor der Schlusssirene zum 5:6. Ein Tor, das in der Summe aus Hin- und Rückspiel noch wichtig werden könnte. Die Abrechnung erfolgt im Pokal schließlich erst nach 120 und nicht 60 Minuten. red

    Eishockey - EHC 2016 Neuwied
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