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Rheinland-Pfalz

Winterzahlen: Mehr Arbeitslose in Rheinland-Pfalz

um Ende des Jahres 2017 ist die Arbeitslosigkeit in Rheinland-Pfalz aus saisonalen Gründen angestiegen. Doch die Experten sehen das gelassen. Der Anstieg sei geringer als in den Vorjahren, die Nachfrage nach Arbeitskräften ungebrochen.

Foto: dpa

Die Arbeitslosenzahl in Rheinland-Pfalz ist nach vier Rückgängen in Folge im Dezember wieder leicht gestiegen. Offiziell hatten 98 716 Männer und Frauen keine Stelle, das waren 1523 oder 1,6 Prozent mehr als im November. Die zuständige Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit in Saarbrücken begründete das Plus am Mittwoch mit der Jahreszeit. Zuvor war die Zahl der Arbeitslosen zuletzt im Juli dieses Jahres nach oben gegangen.

Der Anstieg in diesem Dezember falle aber geringer aus als in den Vorjahren. Die Nachfrage der Betriebe nach Mitarbeitern sei ungebrochen, betonte die Regionaldirektion. Die Arbeitslosenquote stieg von 4,4 Prozent im November auf 4,5 Prozent. Ein Jahr zuvor hatte sie noch bei 4,9 Prozent gelegen.

"Der Anstieg der Arbeitslosigkeit im Dezember kommt nicht überraschend", sagte die Chefin der Regionaldirektion Rheinland-Pfalz-Saarland, Heidrun Schulz, mit Blick auf die Jahreszeit. Insgesamt sei 2017 für den Arbeitsmarkt aber sehr erfolgreich verlaufen.

Die Arbeitslosenzahl sei weiter gesunken und erstmals seit 25 Jahren unter 100.000 gefallen, zugleich sei die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung konstant gewachsen. "Die rheinland-pfälzischen Unternehmen meldeten dauerhaft viele Stellenangebote", sagte Schulz. In einer Jahresbilanz am 12. Dezember hatte sie sich zuversichtlich gezeigt, dass die Arbeitslosenzahl 2018 weiter zurückgehen wird.

Im Dezember hatten sich 9810 Männer und Frauen arbeitslos gemeldet, das waren 189 oder 1,9 Prozent weniger als im Vormonat. 6286 arbeitslose Männer und Frauen traten eine Stelle an – ein Minus von 1739 oder 21,7 Prozent.

Insgesamt waren im Dezember 39 438 freie Stellen gemeldet, 6589 oder 20,1 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die meisten Stellen gab es in der Zeitarbeit (13 570), gefolgt vom Handel (4080), dem Verarbeitenden Gewerbe (3760), dem Gesundheits- und Sozialwesen (3400) sowie bei der Erbringung von freiberuflichen, wissenschaftlichen und technischen Dienstleistungen (2580).

Bundesweit steht Rheinland-Pfalz gut da. Noch besser läuft's nur im Süden: Die Quoten in Baden-Württemberg und Bayern liegen um die drei Prozent. dpa

Wirtschaft
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