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Koblenz

TuS Koblenz: Wenig Hoffnung für die Lizenz

Kaum Hoffnung für die TuS Koblenz: Der Verein erhält offenbar nicht die Lizenz für die kommende Saison in der Dritten Liga. Letzte Hoffnung ist, dass der DFB sich auf einen kurzfristig eingereichten abgespeckten Etat einlässt. Der Verein hat eine Woche Galgenfrist.

Bittere Stunden für die treuen Fans der TuS Koblenz: Die Hoffnungen sind offenbar gering, dass der Verein die Lizenz für die kommende Saison in der Dritten Liga noch erhält.
Bittere Stunden für die treuen Fans der TuS Koblenz: Die Hoffnungen sind offenbar gering, dass der Verein die Lizenz für die kommende Saison in der Dritten Liga noch erhält.
Foto: Thomas Frey

Koblenz/Frankfurt – Kaum Hoffnung für die TuS Koblenz und deren Fans: Der Verein erhält offenbar nicht die Lizenz für die kommende Saison in der Dritten Liga. Letzte Hoffnung ist, dass der DFB sich auf einen kurzfristig eingereichten abgespeckten Etat einlässt. Der Verein hat eine Woche Galgenfrist.

Schlechte Aussichten für Werner Hecker und alle Freunde der TuS. Der Verein hat kurzfristig einen abgespeckten Etat beim DFB vorgelegt, aber auch da klafft noch eine Lücke.
Schlechte Aussichten für Werner Hecker und alle Freunde der TuS. Der Verein hat kurzfristig einen abgespeckten Etat beim DFB vorgelegt, aber auch da klafft noch eine Lücke.

Der Verein musste bis zum Mittwoch noch Unterlagen nachreichen, um die erforderlichen Auflagen für die Lizenzerteilung zu erfüllen. Eine erforderliche Bürgschaft konnte nicht eingereicht werden. Der Verein hat kurzfristig einen reduzierten Etat eingereicht.

Die Fahrt nach Frankfurt an die DFB-Zentrale war für die TuS nicht mit großen Hoffnungen verbunden. TuS-Präsident Werner Hecker sagte, der Verein habe es nicht geschafft, die Bürgschaft zu erhalten, die Voraussetzung für die Lizenzerteilung ist.

Deshalb sei kurzfristig entschieden worden, beim DFB einen abgespeckten – also neuen – Etat vorzulegen. "Jetzt wollen dem DFB darlegen, dass wir mit einem Etat bestehen können, der erheblich niedriger ist als der, der bislang Gegenstand des Zulassungsverfahren war", so Hecker bei Antenne Koblenz. Im Beschwerdezulassungsverfahren hofft der Verein dann, mit dem neuen Etat doch noch durchzukommen. Die TuS will nun alle Hebel in Bewegung setzen, um bis zum Mittwoch eine Etatlücke zu schließen, die sich auch im abgespeckten Etat noch auf einen siebenstelligen Betrag beläuft, sagte Hecker unserer Zeitung.

In einer Aufsichtsratssitzung am Montag sollen die Weichen gestellt werden für den Fall, dass die Lizenz nicht erteilt wird, sagte Hecker unserer Zeitung. Auf die Frage, ob der Verein dann Insolvenz anmelden müsse, sagte Hecker weiter: "Wir werden dann natürlich intensiv prüfen, was das Gesetz von uns verlangt. Wir müssen überlegen, inwiefern der Verein noch Überlebenschancen hat."

Unsicher ist auch noch, in welcher Liga die TuS spielen würde, wenn sie die Lzenz für die 3. Liga nicht erhalten sollte. Möglich wäre, dass sie in der Oberliga spielt, denkbar wäre aber auch, dass sie nur den Platz der zweiten Mannschaft in der Rheinlandliga übernimmt.

In Internet-Foren und in einem Live-Chat verfolgten Fans das Geschehen mit einer Mischung aus Bangen, Hoffen und Entsetzen. Das wuchs umso mehr, als die Fanseite schaengelland.de es bereits als Fakt meldete, dass die TuS keine Lizenz erhält.

(law/kif)

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