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Mainz

Mal 2: Meenz platzt aus allen Nähten

Die Einwohnerzahl von Mainz wird am Rosenmontag mal eben locker verdoppelt: Rund 550.000 Besucher erwartet der Mainzer Carneval-Verein (MCV) zum Rosenmontagszug. Jeder Umzug ist anders, und auch in diesem Jahr gibt es Besonderheiten:

Schwellköppe gehören seit 1927 zum Mainzer Rosenmontagszug – auch 2018 werden sie nicht fehlen.  Foto: dpa
Schwellköppe gehören seit 1927 zum Mainzer Rosenmontagszug – auch 2018 werden sie nicht fehlen.
Foto: dpa

Zuglänge: Mit 139 Nummern fällt der Rosenmontagszug 2018 um 15 Nummern kleiner aus als der Rekordumzug im vergangenen Jahr. „Wir haben uns vorgenommen, den Zug zu verkürzen“, erklärte Zugmarschall Markus Perabo – auch mit Blick auf die noch relativ früh einbrechende Dämmerung. Den Anfang macht die Mainzer Rittergilde, das Ende markiert wieder die Zugente.

Ablauf: Los geht es um 11.11 Uhr an der Einmündung der Josefsstraße in die Boppstraße. Gegen 12.15 Uhr erreicht die Zugspitze den Gutenbergplatz. Die Auflösung des Zugs wird gegen 16.30 Uhr am Münsterplatz erwartet.

Teilnehmer: Rund 8800 Menschen laufen, rollen oder reiten im Zug mit. Das sind etwa 800 weniger als 2017. Hoch zu Ross sind 107 Fastnachter im Zug dabei sowie 33 Zugpferde.

Zugstrecke: Der Rosenmontagszug absolviert wie im vergangenen Jahr eine Strecke von 7,2 Kilometern. Falls alle schön zusammenbleiben, ist der Zug etwa neun Kilometer lang. Die ersten kommen also bereits am Ziel an, wenn die letzten noch nicht in der Neustadt losgelaufen sind.

Motivwagen: Auf 13 Motivwagen des MCV werden überlebensgroße Karikaturengruppen durch die Stadt gefahren. Die Themen reichen von Mainzer Aufregerthemen über die Bundespolitik bis zum Weltgeschehen.

Musik: Mehr als 2100 Musiker in 70 Musikgruppen wollen die Zuschauer am Straßenrand zum Tanzen bringen.

Schwellköpp: Die besonderen Figuren der Mainzer Fastnacht sind seit 1927 Teil des Rosenmontagszuges. Die überdimensionierten Pappmascheeköpfe, bis zu 25 Kilogramm schwer, sind einigen typischen Mainzer Gesichtern nachempfunden.

Sicherheit: Mehr als 1000 Seiten umfasst das Konzept für das Zusammenwirken von MCV und Behörden, um allen ein friedliches Fest zu ermöglichen. Das Konzept des vergangenen Jahres wurde in einigen Details noch einmal nachgebessert. Aber „insgesamt sind wir bei den bewährten Standards geblieben“, sagt der Leiter der Polizeidirektion Mainz, Alban Ragg. Rund 1000 Polizisten werden am Rosenmontag im Einsatz sein.

Glasverbot: In einem weiten Bereich der Innenstadt wird es Glaskontrollen geben. Seit Einführung des Glasverbots ist die Zahl der Schnittverletzungen nach Angaben der Stadt deutlich zurückgegangen.

Kosten: Für den Mainzer Rosenmontagszug müssen etwa 450.000 Euro ausgegeben werden. Zur Finanzierung baut der veranstaltende MCV auf Sponsoren, vor allem aber auf einen regen Verkauf der Zugplaketten, die als inoffizielles Eintrittsgeld gelten.

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