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    Grüne rufen zu vorsichtigem Umgang mit Ecclestone auf SPD CDU RLP Automotive Formel

    Die rheinland-pfälzischen Grünen zweifeln an der Seriosität von Formel-1-Chef Ecclestone.

    Foto: dpa

    Mainz - Die Grünen zweifeln an der Seriosität von Formel-1-Chef Ecclestone. Was bedeutet seine Verwicklung in eine Bestechungsserie für die Verhandlungen über die Zukunft der Rennen am Nürburgring?

    In den Verhandlungen über die Formel 1 am Nürburgring rufen die rheinland-pfälzischen Grünen zu einem vorsichtigen Umgang mit Rennserien-Chef Bernie Ecclestone auf. Mit Blick auf seine Verwicklung in die Bestechungsaffäre der Formel 1 sehen die grünen Landeschefs Britta Steck und Uwe Diederichs-Seidel Ecclestones "Integrität als verlässlichen Geschäftspartner infrage gestellt", wie sie am Donnerstag mitteilten.

    Mit ihrem Vorstoß wollten sie die rot-grüne Landesregierung sensibilisieren, versicherten die Politiker. "Bei den weiteren Verhandlungen um die Formel-1-Rennen am Nürburgring müssen alle Verhandlungen sauber und transparent laufen."

    In der BayernLB-Affäre um den umstrittenen Verkauf der Formel-1-Anteile der Landesbank führt die Münchner Staatsanwaltschaft auch Ecclestone als Beschuldigten. Er hatte eine Zahlung von 44 Millionen Dollar an den Ex-Bankvorstand Gerhard Gribkowsky eingeräumt. Dieser ist wegen Bestechlichkeit, Untreue und Steuerhinterziehung angeklagt, da er beim Verkauf der Formel-1-Anteile der BayernLB kräftig mitkassiert habe. Gegen Ecclestone laufen Ermittlungen wegen Beihilfe zur Untreue.

    Die Zukunft der Formel 1 in der Eifel ist offen - darüber verhandelt die Landesregierung mit Ecclestone. Sie will die Millionensubventionen deutlich herunterfahren. Die grüne Wirtschaftsministerin Eveline Lemke forderte langfristig sogar ein Aus der Rennen am Ring.

    Die grünen Landesvorstandssprecher Steck und Diederichs-Seidel sprachen dagegen am Donnerstag wiederum nur von einem deutlichen Herunterfahren der Subventionen. Steck ergänzte: "Auch die Verträge über die Abwicklung der Rennen von der Betreiberfirma am Ring müssen genau geprüft werden. Das Land kann sich nicht leisten, die privaten Taschen von Geschäftsmännern mit Steuergeldern zu füllen."

     Von Jens Albes

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