Archivierter Artikel vom 02.11.2018, 11:22 Uhr
Neuwied

Von Oberhonnefeld nach Rengsdorf gewandert

Die Mittwochswanderer waren mit Werner Schönhofen an zwei Terminen auf dem Reformationsweg unterwegs.

Foto: Mittwochswanderer

Am 24. November wurde von Oberhonnefeld, wo die Reformation im wiedischen Land ihren Ausgang nahm, nach Rengsdorf gewandert. Am 31. November, dem Reformationstag, war Rengsdorf dann Ausgangspunkt einer zweiten Nachmittagswanderung.

Von hier ging es an Melsbach vorbei zur Kreuzkirche, wo Melanchthon, der Freund und Weggefährte Martin Luthers, gepredigt haben soll. Altwied, wo der Kölner Erzbischof Hermann zu Wied auf der Burg geboren ist und seine letzten Lebensjahre verbrachte, nachdem sein Reformationsversuch im Erzbistum Köln am Widerstand des Domkapitels scheiterte, war dann Endpunkt der Wanderung. Der Reformationsweg ist mit einem Wanderzeichen versehen, das Hermann zu Wied zeigt.