Archivierter Artikel vom 18.04.2019, 12:45 Uhr
Neuwied

Ausstellung „Farbe-Raum-Bewegung“ wurde vor 100 Besuchern offiziell eröffnet

„Karin Luithlens Bilder erzählen Geschichte. Das macht sie so bemerkenswert“, so Oberin Therese Schneider bei der Ausstellungseröffnung im April.

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Das Foto zeigt Laudatorin Helmi Tischler-Venter und Oberin Therese Schneider mit Karin Luithlen bei deren Ausstellungseröffnung.
Das Foto zeigt Laudatorin Helmi Tischler-Venter und Oberin Therese Schneider mit Karin Luithlen bei deren Ausstellungseröffnung.
Foto: Marienhaus Klinikum

Bereits seit März sind die Werke von Karin Luithlen im Marienhaus Klinikum zu sehen. Laudatorin Helmi Tischler-Venter, Wegabschnittsgefährtin Karin Luithlens, skizzierte während der offiziellen Eröffnung der Ausstellung die künstlerische Vita, das Aktzeichnen an der Universität Bonn, das Studium als Meisterschülerin in den Ateliers der polnischen Künstler Professorin Anna Bulanda-Pantalacci und P. Rybzinsky sowie Studienreisen in die Rhön und die Toskana.

Karin Luithlen konfrontiert Betrachter ihrer Werke mit ausdrucksstarker Acrylmalerei. Sie möchte Kontraste und Konflikte darstellen und im Bild festhalten, an Gegensätzen ist sie fasziniert. Freude und Leid, Liebe und Hass, Lust und Schmerz sind nur einige der Gegensatzpaare, mit denen sich Luithlen in ihren Bildern auseinandersetzt.

„Nicht immer steht hinter meinen Bildern eine klare Aussage, aber immer meine klare Grundhaltung“, so Luithlen selbst, die auf Gut Nettehammer in Miesenheim lebt und arbeitet. „Ich möchte Berührungspunkte zwischen Kunst und Wirklichkeit schaffen und Menschen animieren, sich mit sich selbst und ihrer Umwelt stärker auseinanderzusetzen. Gerade hier im Krankenhaus ist dazu mehr Zeit als im sonstigen Leben, weshalb meine Kunst auch so gut hierher passt.“

Die Ausstellung kann täglich zwischen 10 und 18 Uhr im Marienhaus Klinikum St. Elisabeth Neuwied, Gebäude A, Ebene 6, besucht werden.