Archivierter Artikel vom 29.05.2018, 16:06 Uhr
Homburg

Showteam Wäller Wind rührig unterwegs

Die Showgruppe der Islandpferdefreunde Wäller Wind war in diesem Jahr schon fleißig unterwegs.

Lesezeit: 2 Minuten

Verein Islandpferdefreunde Wäller Wind

Verein Islandpferdefreunde Wäller Wind

Verein Islandpferdefreunde Wäller Wind

Verein Islandpferdefreunde Wäller Wind

Anfang März ergänzte eine Gruppe des Showteams das Showprogramm an den beiden Tagen der Outdoor-Messe „Reiten, Jagen, Fischen“ in den Hessenhallen in Alsfeld. Hier freuten sich die „Wikinger“ über ein kräftiges „Huh“ des Publikums, welches sich durchaus dafür begeistern ließ. Mitte April ging es weiter nach Münster-Handorf. Auf dem Gelände des westfälischen Pferdestammbuches war das Team mit zwei gelungenen, galaktischen Schaubildern Teil der Abendshow.

Besonders das ins mystische gehende Schaubild mit den von schwarz gekleideten Personen getragenen Fackeln und den Wunderkerzen an den Beinen der Pferde, die um und zwischen den Fackelträgern liefen, löste Bewunderung und Respekt den Pferden gegenüber aus, die mit diesen „Feuerrädern“ an den Beinen liefen, als würden sie nie etwas anderes machen. Nur einen Monat später stand Pfingsten an und damit das große Wiesbadener Pfingsturnier mit seiner Pferdenacht. Hier wurde unser komplettes Repertoire gefordert: Das gesamte Schaubild „Isis of the Galaxie“ mit 14 Reitern, anschließend starteten drei Rennpasser und zeigten die zweite Spezialgangart der Islandpferde rasant auf dem großen Rasenplatz. Diese Zeit musste reichen, die Wunderkerzen an den Vorderbeínen der vier „Feuerpferden“ anzubringen und anzuzünden.

Erneut wurde die Wunderkerzen-Show von sechs schwarz gekleideten Personen mit Fackeln ergänzt. Ein imposantes Bild in dem fast völlig abgedunkelten Stadion als vorletztes Schaubild. Nur eine Woche später war die Schaugruppe und ihr „Fußvolk“ auf dem traditionellen Ponyfest in Schönbach gefragt. Der Pony-und Kleinpferdeverein (PuK) Schönbach hatte in diesem Jahr zu einem kleinen Schauwettkampf eingeladen. Es gab sechs schöne Schaubilder zu bewundern: Gruppen wie der RuF Wackernheim, die mit 20 Ponys am Langzügel, einem „Stier“ und einigen Flamenco-Tänzerinnen, Spanien in den Westerwald holten und den Sieg nach Hause. Das Connemara-Showteam in opulenten Kostümen, welches ein irisches Märchen erzählte aber auch Freiheitsdressuren, die das harmonische Zusammenspiel zwischen Mensch und Pferd sichtbar machten und in den unterschiedlichen Kontexten ganz unterschiedlich wirkten und die IPF Wäller Wind e.V., die mit einer mehr oder weniger klassischen, gerittenen Quadrille als Hommage an Starwars den zweiten Platz erritten.

Das nächste große Event steht im Juli vor der Tür: Die zuverlässigen Reiter des Wäller Windes wurden erneut von der Organisation des CHIO in Aachen angefragt, ob sie nicht wieder die Nationalflaggen der Teilnehmerstaaten zur Abschiedsfeier in die Soers tragen möchten. Diese wird vom WDR live übertragen. Wer die westerwälder Isländer in dem feierlichen Ambiente von circa 50.000 winkenden weißen Taschentüchern auf „Muss I denn aus dem Städele hinaus“ sehen möchte, sollte am Nachmittag des 22. Julis den Fernseher einschalten.

Infos zu dem Verein: www.waeller-wind.de.