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LandFrauen Wissen-Mittelhof-Katzwinkel veranstalten Herbstfahrt

Die LandFrauen Wissen-Mittelhof-Katzwinkel starteten mit 37 Landfrauen und drei Landmännern zu einer Mehrtagesfahrt nach Rheinhessen.

Im Park von Dahlheim-Herrnsheim vor der Figur von Vater Rhein.
Im Park von Dahlheim-Herrnsheim vor der Figur von Vater Rhein.
Foto: LandFrauen Wissen-Mittelhof-Katzwinkel

Unterwegs gestärkt mit einem kleinen LandFrauen-Frühstück ging es in die Unterwelt von Oppenheim. Mit fachkundiger Begleitung wurde der freigelegte unterirdische Gang unter dem Rathaus und verschiedenen Wohnhäusern nach dem zweiten Weltkrieg wieder entdeckt, der in Vergessenheit geraten war. Es folgte eine Stadtführung durch Worms, der Nibelungenstadt. In kleinen Gruppen erhielten die Gäste viele Informationen zum Dom St. Peter, die Dreifaltigkeitskirche, dem besonders beeindruckenden Lutherdenkmal und dem Jüdischen Friedhof „heiliger Sand“. An der Rheinpromenade angekommen, ließen die LandFrauen den Tag bei einem guten Abendessen und Gesprächen ausklingen. Nach dem Frühstück konnte jeder die Stadt erkunden, bis zu einem weiteren Glanzpunkt: einer Rundfahrt durch Rheinhessen. Erster Haltepunkt war das Schloss Dahlheim-Herrnsheim mit seinen künstlich angelegten Parkanlagen. Weiter ging es zur Fleckenmauer von Flörsheim-Dahlheim, 1100 Meter Mauer, sieben Türme, ehemals zwei Tore, Wall und Wehrgang, teilweise begehbar erbaut 1470 bis 1490.

Gestärkt mit einem kleinen Imbiss und Prosecco aus der Region ging es weiter durch das Zellertal. In diesem Tal verbindet sich Rheinhessen mit der Pfalz. An einem Aussichtspunkt mit Blick in die Weinberge, wurde wieder Rast eingelegt. Eine LandFrau und Winzerin aus dem Ort berichtete von den Gegebenheiten der Region. Rheinhessiche Spezialitäten warteten auf einem Weingut auf die Gruppe. Ein Austausch mit den LandFrauen aus Flörsheim-Dahlheim und die Verkostung von Weinen machte den Abend zu einem besonderen Ereignis. Am nächsten Tag stand der Besuch einer Bio-Kräutergärtnerei auf dem Programm. Etwas befremdlich der Eingang, wo die Juniorpartner den Eingangsbereich, der zweimal im Jahr gemäht wird, erklärten. Wildpflanzen und Kräuter blühen dort das ganze Jahr, ein Paradies für Insekten und Bienen. Rund 1200 Sorten Kräuter und Wildpflanzen werden auf dem Betrieb gesät, veredelt und dann versandt. Auch die LandFrauen wurden fündig und nahmen Pflanzen für den eigenen Garten mit. Weiter, schon Richtung Heimat ging die Fahrt nach Bad Münster am Stein. Der Winzer eines dort ansässigen Weingutes führte die Reisenden durch seine Weinlagen. Bestückt mit einem Weinglas wurden die einzelnen Lagen besprochen und im Anschluss das Ergebnis probiert. Im Weinberg wurde eine zünftige Vesper gereicht. Gut gelaunt konnte anschließend die Heimreise angetreten werden.