Archivierter Artikel vom 10.02.2020, 10:38 Uhr
Herkersdorf/Offhausen

Kita „Im Wiesengrund“ bietet Projekt für Kleinstkinder an

In der Kita „Im Wiesengrund“ in Herkersdorf/Offhausen, führte Nadine Dicker im Rahmen ihrer Teilzeitausbildung zur Erzieherin ihr Abschlussprojekt von August 2019 bis zum Ende des Jahres 2019 durch.

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So fühlt sich Wackelpudding an.
So fühlt sich Wackelpudding an.
Foto: KiTa Im Wiesengrund

Die Projektarbeit fand im Fuchsbau der Einrichtung statt. Hier werden Kinder im Alter von einem bis drei Jahren betreut. Die Projektarbeit ist ein Schwerpunkt des pädagogischen Konzeptes der Kindertagesstätte „Im Wiesengrund“. Das Projekt lief unter dem Titel „Wir begreifen unsere Welt, ohne zu hasten – durch Fühlen, Greifen und Tasten“, mit dem Schwerpunkt der taktilen Wahrnehmung (Berührungssinn/Tastsinn). In diesem Projekt kamen die Kinder durch verschiedene Aktivitäten mit unterschiedlichen Materialien in Berührung, wie zum Beispiel mit: Wackelpudding, Spaghetti, Farbe, Rasierschaum, selbst gemachter Knete und vielem mehr.

Viele bunte Spaghetti.
Viele bunte Spaghetti.
Foto: KiTa Im Wiesengrund

Hauptziele des Projektes waren, dass die Kinder:

  • verschiedene taktile Erfahrungen erleben
  • ihr Körpergefühl und Körperbewusstsein entwickeln und stärken
  • ihre Fantasie und Kreativität ausleben
  • ihren Wortschatz erweitern
  • untereinander Kontakt aufnehmen
  • unterschiedlichen Materialien erforschen und mit ihnen zu experimentieren.
Vergängliches Kunstwerk im Wasserspielbereich.
Vergängliches Kunstwerk im Wasserspielbereich.
Foto: KiTa Im Wiesengrund

Somit konnte jedes Kind seinen eigenen Erfahrungsschatz individuell vergrößern. Die pädagogischen Fachkräfte erlebten die Kinder voller Forscherdrang, Experimentierfreude, Kreativität, Spontanität und Neugier. Die verwendeten Projektmaterialien werden weiterhin in den Kita-Alltag eingebaut. Zum Projektabschluss wurden die Eltern eingeladen, mit den Kindern zusammen viele Aktivitäten noch einmal durchzuführen. Im Rahmen der Erziehungs- und Bildungspartnerschaften zwischen den Erziehungsberechtigten und der Kindertagesstätte, hatten Eltern die Gelegenheit zu hospitieren und sich aktiv am Projekt zu beteiligen. Außerdem bot sich allen Beteiligten die Möglichkeit, anhand einer großflächigen Fotodokumentation den Verlauf des Projektes zu verfolgen. Alle sind sich einig, dass es ein gelungenes Abschlussprojekt war und Kindern nachhaltige Bildungserfahrungen ermöglichte.