Archivierter Artikel vom 28.09.2020, 11:11 Uhr
Herdorf

Gymnastikfrauen VfL Dermbach machten Ausflug in den Harz

Wegen Corona nahmen lediglich sieben Turnfrauen der Frauen-Gymnastikabteilung des VfL Dermbach an der viertägigen Fahrt in den Harz teil.

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Foto: VfL Dermbach

Das Ziel der diesjährigen Fahrt der Frauen-Gymnastikabteilung des VfL Dermbach war der Harz. An der viertägigen Fahrt nahmen wegen der Corona-Pandemie lediglich sieben Turnfrauen teil. Es war eine sehr interessante, abwechslungsreiche und erlebnisreiche Fahrt, die unter den gegebenen Voraussetzungen von dem Busunternehmen unter Einhaltung der Hygienevorschriften sehr gut vorbereitet war.

„In einem nagelneuen Bus ging es nach Goslar, wo wir bei einer Stadtführung gute Eindrücke von der Kaiserstadt erhielten. Die Altstadt wurde 1992 zum UNESCO- Weltkulturerbe ernannt. Am zweiten Tag stand eine Fahrt, einschließlich Führung, mit der Harzer Schmalspurbahn zum Brocken auf dem Programm. Der Brocken, 1142 Meter, ist der höchste Berg im Harz, in Sachsen-Anhalt und in ganz Norddeutschland. Der Brocken und seine Umgebung im Nationalpark Harz sind beliebte Ausflugsziele. Vom Brockengipfel aus kann man, bei sehr guter Sicht, das Rothaargebirge 164 Kilometer Entfernung sehen und bei exzellenten Bedingungen sogar den etwa 224 Kilometer entfernten Fichtelberg. Zum Gipfel fährt traditionell seit 1899, mit Unterbrechung infolge der Deutschen Teilung, diese Bahn.

Am dritten Tag konnten wir eine große Harzrundfahrt unter ortskundiger Führung genießen. Unsere Route führte uns erst nach Halberstadt, wo wir den Dom St. Stephanus besichtigen konnten. Niemand vermutet in dieser Kleinstadt einen solchen imposanten Dom. Dieser wurde nach dem Vorbild französischer Kathedralen errichtet. Weiter ging es nach Quedlinburg, seit 1994 ebenso UNESCO-Weltkulturerbe. Die Heimfahrt führte uns über typische Städtchen wie Thale, Blankenburg und zur Rappbodetalsperre. Hier konnten wir die längste Fußgänger-Seilhängerbrücke dieser Bauart auf der Welt bestaunen. Die Brücke, die einen 458 Meter langen frei hängenden Bereich besitzt, wurde im Frühjahr 2017 fertiggestellt.

Nach dem Frühstück ging es dann am vierten Tag zurück über Hannoversch-Münden, dem Fachwerkjuwel, Drei-Flüsse-Stadt (Weser, Werra, Fulda) und Drehscheibe der Radfernwege. Dort erwartete uns eine besonders unterhaltsame Stadtführung. Zusammenfassend können wir sagen, dass wir sehr viel gesehen haben und über diese Region sehr viel erfahren konnten. Das Ganze bei herrlichem Wetter. Die perfekte Organisation verdanken wir Brigitte Schmidt. Wir freuen uns jetzt schon auf die nächste Fahrt.“