Archivierter Artikel vom 30.01.2019, 13:39 Uhr
Kirchen

Freudige Überraschung für Kinderschutzdienst

Weyerbusch. Die Mitgestalter des Weihnachtsmarktes am 9. Dezember 2018 konnten vor kurzem eine Spende an den Verein Kinder in Not Kreis AK e.V. übergeben.

Engolda Bohlscheid – Beigeordnete Weyerbusch, Ingrid Schmidt – Kinderschutzdienst, Christian Ferdinand – Kinderschutzdienst, Max Weller – 1.
Beigeordneter, Brigitte Utsch – Kinderschutzdienst, Dietmar Winhold
– Ortsbürgermeister (von links).
Engolda Bohlscheid – Beigeordnete Weyerbusch, Ingrid Schmidt – Kinderschutzdienst, Christian Ferdinand – Kinderschutzdienst, Max Weller – 1. Beigeordneter, Brigitte Utsch – Kinderschutzdienst, Dietmar Winhold – Ortsbürgermeister (von links).

Die Freude über die unerwartete Spende war bei den Mitarbeitern des Kinderschutzdienstes groß und so kamen sie gleich mit drei Vorstandskräften, um den Scheck abzuholen. Die Ortsgemeinde hatte den Betrag von 555,- Euro aufgestockt und so konnten 600,- Euro übergeben werden.

Bei dieser Gelegenheit wurde die wichtige Aufgabe des Vereins den Zuhörern erläutert. „Die Dunkelziffer von missbrauchten Kindern und Jugendlichen ist hoch“, bemerkte Herr Ferdinand, „deshalb sind wir vor allem auf die Hilfe der Schulen und Kindertagesstätten angewiesen“.

Ein Mitbegründer des Vereins Kinder in Not war der Weyerbuscher Bürger Dr. Jochen Kuhn. Das gab auch den Ausschlag, warum die Ortsgemeinde Weyerbusch Mitglied ist.

Der Verein Kinder in Not e.V. ist Träger des Kinderschutzdienstes im Kreis Altenkirchen. Der Kinderschutzdienst ist ein Fachdienst mit vier geschulten Fachkräften als Ansprechpartner für Kinder und Jugendliche mit Gewalterfahrungen, wie zum Beispiel sexuellem Missbrauch, körperlicher Gewalt und/oder psychischer Misshandlung sowie Vernachlässigung – wie auch für Erwachsene mit speziellen Fragen zur Thematik.

An den Kinderschutzdienst können sich alle wenden, die mit dem Thema Gewalt in ihrer Umgebung konfrontiert sind und nicht wissen, wie sie sich verhalten sollen: Kinder und Jugendliche, Eltern und Angehörige, Erzieher, Lehrer, Ärzte, Therapeuten, Fachkräfte in der Tagespflege (beispielsweise Tagesmütter), Freunde, Nachbarn, Bekannte.

Der Kinderschutzdienst ist für alle da, die von Gewalt bedroht oder betroffen sind oder einen entsprechenden Verdacht haben. Weitere Informationen unter: www.kinderschutzdienst.de