Flammersfeld

Baustein für das Projekt „Interkultureller Raiffeisenhaus-Garten“ gelegt

Im Hochbeet im Bauerngarten des Flammersfelder Raiffeisenhauses wächst und gedeiht es prächtig.

Lesezeit: 2 Minuten
Zwischenzeitlich wächst und gedeiht das Gemüse prächtig.
Zwischenzeitlich wächst und gedeiht das Gemüse prächtig.
Foto: privat

Fleißig wie die Heinzelmännchen war eine engagierte Gruppe von Bürgern aus dem Flammersfelder Raum und besonders „schufteten“ bei hochsommerlichen Temperaturen im August diesen Jahres Geo Hillen, Vorsitzender des Vereins „Mach mit“ und der Altenkirchener Peter Müller sowie weitere Helfer bei der ehrenamtlichen Erstellung des Hochbeetes im Bauerngarten des Raiffeisenhauses in Flammersfeld.

Ehrenamtlich bauten im August fleißige "Handwerker" das Hochbeet im Bauerngarten des Flammersfelder Raiffeisenhauses zusammen.
Ehrenamtlich bauten im August fleißige „Handwerker“ das Hochbeet im Bauerngarten des Flammersfelder Raiffeisenhauses zusammen.
Foto: privat

Nach dem fachgerechten Befüllen des Beetes mit Erde zeigen sich nun die ersten „Früchte“ der Arbeit. Es wächst und gedeiht prächtig und beim Blick auf das Beet bekommt man so richtig Appetit auf das leckere, selbst gegärtnerte Gemüse. Besonderen Einsatz zeigte auch Christa Frey aus Obernau und sie stellte dabei ihren „grünen Daumen“ unter Beweis. Sie sorgte nicht nur für die schnelle Bepflanzung des Beetes, sondern investierte auch für die Pflege des Beetes viel Zeit und Mühe. Frey wird auch als Mitglied der Flüchtlingshilfe für die Einbeziehung von Geflüchteten in das Gartenprojekt tätig sein. Die Materialkosten für das Hochbeet wurden mit EU-Mitteln im Rahmen eines Leader Bürgerprojekt des Vereins „Mach mit“ von der Raiffeisen-Region gefördert.

Bürgermeister Fred Jüngerich, der Erste Beigeordnete Rolf Schmidt-Markoski und der stellvertretende Raiffeisenhausleiter Stephan Fürst, machten sich jetzt ein Bild von dem Hochbeet und waren voll des Lobes für die engagierten ehrenamtlichen Akteure. „Allen ganz herzlichen Dank für diesen tollen Einsatz!“, so der Bürgermeister. Beigeordneter Schmidt-Markoski fügte hinzu: „Damit ist ein bedeutender Baustein für das geplante Gartenprojekt unter der Überschrift: Interkultureller Raiffeisenhaus-Garten gelegt und wir erhoffen uns von dem Projekt, dass gemeinsam junge und alte Menschen aller Nationalitäten zusammenfinden und sich im Rahmen ihrer Möglichkeiten einbringen.“ Stephan Fürst, stellvertretender Raiffeisenhausleiter, plant für das kommende Jahr einen Workshop, wie sich die Menschen zu „Raiffeisens-Zeiten“ ernährten.

Der Verein „Mach mit“, die Flüchtlingshilfe Flammersfeld und die Verbandsgemeinde Altenkirchen-Flammersfeld laden gemeinsam die Bürger ein, sich an dem Projekt „Interkultureller Raiffeisenhaus-Garten“ zu beteiligen. Gemeinsam sollen der Garten gepflegt und das angebaute Gemüse genutzt werden. Geplant ist auch ein Fest der Begegnung mit internationalen Speisen, die auch im Backes zubereitet werden können, der sich in dem neu errichteten Backhaus befindet. Weitere Infos zum interkulturellen Gartenprojekt am Raiffeisenhaus erteilt Geo Hillen, Obernau, unter Telefon 02685/985 77 96 oder per E-Mail unter ghillen@web.de.