Archivierter Artikel vom 24.09.2018, 13:10 Uhr
Koblenz

Sozialpolitik als Dauerbrenner mit hohem Informationsbedarf

Angehende Pensionäre ließen sich von der Standortkameradschaft des Bundeswehrverbandes beraten.

Eberhard Mandel, Fachreferent für Versorgungsrecht beim Bildungswerk des DBwV, informierte die angehenden Pensionäre zu "Fallstricken" im Versorgungsrecht.
Eberhard Mandel, Fachreferent für Versorgungsrecht beim Bildungswerk des DBwV, informierte die angehenden Pensionäre zu „Fallstricken“ im Versorgungsrecht.
Foto: G. Arleth

Rund 90 Bundeswehrangehörige ließen sich, teilweise in Begleitung ihrer Ehefrauen, jetzt von der hiesigen Standortkameradschaft des Bundeswehrverbandes über die Konsequenzen des Eintritts in den „dritten Lebensabschnitt“ informieren. Dieser große Zuspruch zum Beratungsangebot der Standortkameradschaft Koblenz/Lahnstein zeigt, so deren Vorsitzender Oberstleutnant Michael Schwab, wie wichtig die soziale und berufliche Interessenvertretung der Soldaten durch den Bundeswehrverband ist.

„Sozialpolitik ist ein Dauerbrenner, der Informationsbedarf ist enorm“, so das Resümee des Pressebeauftragten Hauptmann Gerald Arleth. „Dauernd werden Sozialgesetze geändert, kaum ein Bürger blickt da noch durch – vor diesem Hintergrund werden wir das Seminar auch im nächsten Jahr wiederholen“, kündigte er an.

Soziale sowie berufliche Interessen aller aktiven und ehemaligen Soldaten, Beamten und Arbeitnehmer der Bundeswehr, ihrer Familienangehörigen und Hinterbliebenen vertritt der Deutsche Bundeswehrverband. Er hat rund 200.000 Mitglieder.