Archivierter Artikel vom 05.04.2022, 12:40 Uhr
Koblenz

Koblenzer erhält Excellence Award mit Weltrekord

Der Koblenzer Finanzexperte Ulrich Krämer hat bei dem neunten Internationalen Speaker Slam in Mastershausen kürzlich einen beachtlichen Erfolg erzielt.

Foto: Dominik Pfau

Nach New York, Wien, Frankfurt, Hamburg, Stuttgart, Wiesbaden und München fand der internationale Speaker Slam nun in Mastershausen statt. Mit 96 Teilnehmern aus zehn Ländern wurde damit ein neuer Weltrekord aufgestellt. Der Speaker Slam ist ein Rednerwettstreit. So wie bei den beliebten Poetry Slams um die Wette gereimt oder gerappt wird, messen sich beim Speaker Slam Redner mit ihren persönlichen Themen gegeneinander. Die besondere Herausforderung: Der Sprecher hat nur vier Minuten Zeit, sein Publikum mitzureißen und zu begeistern. Einen Vortrag so zu kürzen und trotzdem alles sagen, was wichtig ist, und sich dann noch mit seinem Publikum zu verbinden, das ist wohl die Königsklasse im professionellen Speaking. Nerven wie Drahtseile brauchen die Teilnehmer sowieso, denn nach genau 240 Sekunden wird das Mikrofon ausgeschaltet. In einer harten Vorqualifikation wurden auf zwei Bühnen die Finalisten ermittelt.

Die von Top-Speaker Hermann Scherer ins Leben gerufene Veranstaltung begeistert mit vielfältigen Themen, die so bunt und abwechslungsreich wie das Leben selbst sind. Eine professionelle Jury wählt unter allen Teilnehmern einen Gewinner aus. Ulrich Krämer aus Koblenz hat mit dem Thema „Das Ende der Rendite-Magersucht“ teilgenommen und den Publikumspreis gewonnen. Dabei konnte er nicht nur das Publikum von sich überzeugen, sondern auch die Jury mit der Bühnenperformance begeistern. „Ich musste mich gegen starke Konkurrenz durchsetzen, unter anderem dem besten Entertainer Deutschlands.“

Die Teilnehmer des Speaker Slam werden zweifach belohnt: zum einen durch den Award und die besondere Auszeichnung, zum anderen profitieren sie im Nachhinein von einem höheren Bekanntheitsgrad und dadurch mehr Aufträge. Die Themenauswahl lag bei den Slammern selbst. Sie schreiben ihre Texte eigenständig und mussten sich entscheiden, ob sie auf allgemeine gesellschaftliche Themen oder konkrete Fälle eingehen. Die Herausforderung des Abends bestand darin, das Publikum und die fachkundige Jury, bestehend aus Autoren, Speakern und Unternehmern, genau dort abzuholen, wo sie sind, sie zu überzeugen und für das Thema zu begeistern – all das in nur vier Minuten.