Koblenz

JVA radelte Indoor für das ambulante Kinder- und Jugendhospiz

100 Inhaftierte und 40 Vollzugsbeamte radelten auf dem Kunstrasenplatz der JVA (Justizvollzugsanstalt) und spendeten 2600 Euro für den guten Zweck.

Foto: Hospizverein Koblenz

Zusammen mit seinem vierköpfigen Team organisierte Thomas Kemp (Abteilungsleiter OVA) kürzlich ein besonderes Event: Drei Tage konnten insgesamt 140 Inhaftierte und Mitarbeitende ihre Ausdauer und Muskeln beim Indoor-Cycling trainieren. Die Fahrräder wurden Corona konform im Freigelände der Vollzugsanstalt aufgestellt. 55 Minuten betrug eine Einheit. Nach Pause und Stärkung startete die nächste Gruppe. Den Rechnungsbetrag für die 30 Indoor-Fahrräder inklusive Musikanlage zur motivierenden Unterstützung spendete die Firma PK-Fit an das ambulante Kinder- und Jugendhospiz Koblenz. Thomas Kemp engagiert sich bei PK-Fit privat als Trainer und brachte so sein Know-how gezielt ein. Der Getränkespezialist dgs Koblenz sponserte die Getränke.

Alle traten kräftig in die Pedale, denn es ging um den guten Zweck – freiwillig konnte jeder für die Teilnahme spenden. Auch der Gefangenenhilfeverein unterstützte die Aktion. Ina Rohlandt, Geschäftsführerin des Koblenzer Hospizverein, nahm in Anwesenheit von Behördenleiterin Andrea Kästner dankbar einen Scheck in Höhe von 2600 Euro für das ambulante Kinder- und Jugendhospiz entgegen.

Das ambulante Kinder- und Jugendhospiz Koblenz begleitete im vergangenen Jahr 42 Familien. Ehrenamtliche aus diesem Bereich schenkten insgesamt über 1500 Stunden Begleitungszeit. Die Aus- und Fortbildungen von ehren- und hauptamtlichen Mitarbeiter und deren Einsätze werden größtenteils durch Spendengelder finanziert.