Archivierter Artikel vom 20.09.2021, 15:49 Uhr
Koblenz

Farbe pur – Kunst am Schloss in Koblenz

Seit Anfang September präsentiert die Künstlerin Natalie Veken Ihr Projekt „Farbe Pur – Kunst am Schloss“ den Besuchern des Kurfürstlichen Schlosses in Koblenz.

Das Foto zeigt (von links) Isabella Fettich (Kultur- und Schulverwaltungsamt), Tanja Nikolay (Koblenzer Gartenkultur), Anna-Maria Schuster (BUGA-Freunde), Natalie Veken (Künstlerin), Dr. Dieter Marcos (Dozent IKKG) und Dr. Margit Theis-Scholz (Dezernentin für Bildung und Kultur der Stadt Koblenz)
Das Foto zeigt (von links) Isabella Fettich (Kultur- und Schulverwaltungsamt), Tanja Nikolay (Koblenzer Gartenkultur), Anna-Maria Schuster (BUGA-Freunde), Natalie Veken (Künstlerin), Dr. Dieter Marcos (Dozent IKKG) und Dr. Margit Theis-Scholz (Dezernentin für Bildung und Kultur der Stadt Koblenz)
Foto: privat

Veken ist Studentin des Instituts für Künstlerische Keramik und Glas der Hochschule Koblenz (IKKG). Bei einem Treffen mit Sponsoren und Unterstützern bedankte sich Veken für die Möglichkeit, ihre im Rahmen einer Projektarbeit entwickelte farbenfrohe Vision in die Praxis umsetzen zu können. Die Installation ist noch bis zum 26. September zu sehen. Menschen interagieren mit ihrer Umgebung. „Farbe Pur – Kunst am Schloss in Koblenz“ zielt laut Veken darauf ab, sich mit dieser Tatsache auseinanderzusetzen. In Zusammenarbeit dem Kultur- und Schulverwaltungsamt der Stadt Koblenz bringt die Künstlerin mit ihrer temporären Kunstinstallation am Kurfürstlichen Schloss Farbe ins Koblenzer Stadtbild. Inspiriert von den lebendigen Lichtspielen des Spätsommers erstrahlt das historische Denkmal in dieser Zeit in einem neuen Glanz. „Als bedeutendes Denkmal in Koblenz ist das Kurfürstliche Schloss ein besonderer Ort, um gegensätzliche farbenfrohe Akzente zu erzeugen und diesen neu zu aktivieren.“ Ihre künstlerische Intervention zielt darauf ab, durch die leuchtenden Farben mehr Intensität und Dynamik in die Koblenzer Stadtgestaltung zu bringen. Sie fordert dazu auf, gewohnte Umgebungsmuster zu durchbrechen und mit eigenen Ideen dazu beizutragen.

Ermöglicht wurde das Projekt durch die freundliche Unterstützung der Freunde der Bundesgartenschau Koblenz 2011 und dem Koblenzer Bürgerverein. Veken bedankte sich bei einem Vororttermin bei den anwesenden Vertretern der Sponsoren und der Stadtverwaltung für die Unterstützung. Der Entstehungsprozess sei spannend und lehrreich gewesen. „Jetzt freue ich mich über das positive Feedback.“ Auch Dr. Margit Theis-Scholz, Dezernentin für Bildung und Kultur der Stadt Koblenz, dankte den Sponsoren, aber auch der Künstlerin selbst für ihre Initiative. „Diese Installation ist ein freundliches Zeichen der Stadt Koblenz“, freute sie sich und kündigte an die Installation in den kommenden Jahren wiederholen zu wollen.