Koblenz

Die Qual der Wahl: Lehrstelle oder weiter die Schulbank drücken?

Fast 40 Unternehmen, Behörden, Institute und Schulen präsentierten sich auf der 13. Jobbörse in der Clemens-Brentano/Overberg Realschule plus Koblenz.

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Die Wahl des Ausbildungsberufes ist ein Schritt, der gut überlegt sein will: Ein Beruf, den man nur äußerst ungern ausübt, bietet langfristig kaum eine Perspektive. Vor diesem Hintergrund hatten die Clemens-Brentano/Overberg Realschule plus und die IGS Koblenz jetzt zu ihrer 13. Jobbörse eingeladen. Schauplatz der Großveranstaltung, an der knapp 40 Unternehmen, Behörden, Institute und Schulen aus der Region teilnahmen, waren die Räumlichkeiten der Realschule plus in der Weißergasse.

Westnetz GmbH, ZF TRW Koblenz, Stabilus, Lucas Automotive, Debeka, Eugen König, AOK, Barmer GEK, Katholisches Klinikum Koblenz-Montabaur, Globus-AG, Deutsche Post, IKEA, Edeka Kreuzberg, Stadtverwaltung Koblenz, Mittelrhein-Verlag und zahlreiche weitere Betriebe. Dazu kamen die Uni Koblenz und eine Reihe von Schulen, darunter BBS Carl-Benz Koblenz, BBS Lahnstein, Ludwig-Fresenius-Schulen, Dr. Zimmermannsche Wirtschaftsschule. Kurzum: Die Zahl möglicher Arbeitgeber bzw. künftiger Schulen, die sich in der Turnhalle, dem Schulhof, der Eingangshalle und dem Verwaltungsbereich der „Clemi“ präsentierten, konnte sich wahrlich sehen lassen. „Den Schülerinnen und Schülern wird eine breite Palette geboten, um sich über mögliche Ausbildungsberufe oder weiterführende Schulen zu informieren“, erklärte Joachim Schmitz, Schulleiter der gastgebenden Clemens-Brentano/Oberberg Realschule plus.

Neben den Info-Ständen hatten die Veranstalter auch ein äußerst umfangreiches Workshop-Angebot zusammengestellt. In insgesamt 14 Klassenräumen fanden den ganzen Nachmittag über Workshops zu den unterschiedlichsten Themen statt. So informierten verschiedene Unternehmen über ihr Ausbildungsangebot, andere, beispielsweise die DAA Koblenz, führten Bewerbungstests durch. Die Fachoberschule Technik Höhr-Grenzhausen informierte unter dem Motto „Technik begeistert“ über ihr Oberstufenangebot. Die Handwerkskammer Koblenz gab wertvolle Hinweise zum Thema „Duales Studium im Handwerk“. Das „Duale Studium“ stand auch bei der IHK Koblenz im Mittelpunkt. Das Bundeswehrkarrierecenter stellte militärische und zivile Karrieremöglichkeiten vor, die „Hildegard von Bingen-Schule informierte über „soziale Berufe“. Das „Ada-Lovelace-Projekt“ Koblenz stellte „MINT-Berufe und Studiengänge“ vor.

Regelmäßig frequentiert wurde der Ausbildungsanhänger der Handwerkskammer, der auf dem Schulhof aufgebaut war.. Hochinteressant ebenfalls das Angebot der Schule für Gesundheits- und Pflegeberufe. Hier ging es im „Hilfen in Notfällen“. Zahnarzt Dr. Andreas Bergner informierte über Berufe in einer Zahnarztpraxis, die Laurentius Apotheke über die „PTA-Ausbildung“. Mitarbeiter der Agentur für Arbeit standen den Schülern und ihren Eltern den ganzen Nachmittag über für individuelle Gespräche zur Verfügung.

„Nutzt das Angebot. Sprecht mit den Unternehmen, informiert euch an den Ständen und in den Workshops über mögliche Ausbildungsplätze sowie weiterführende schulische Angebote. Wann bekommt man sonst einmal die Gelegenheit, mit so vielen Unternehmen und Schulen aus der Region direkt in Kontakt zu treten?“, appellierte Schulleiter Joachim Schmitz in seiner Eröffnungsrede an die rund 500 Schülerinnen und Schüler beider Schulen, das vielfältige Angebot anzunehmen.

Die Jugendlichen nutzten das Angebot dann auch, denn im Verlaufe des Nachmittags wurden an den Ständen und auch in den Workshops zahlreiche Gespräche mit den Unternehmensvertretern geführt. (-as-)