Das rheinische Rothenburg: Einst erhoben die Fürsten in Dormagen-Zons den Rheinzoll – Heute erzählt die Stadt so manche Schauergeschichte

Wäre der Rhein nicht davongeflossen, die Zonser Altstadt könnte das kleine Venedig auf dem Festland sein. Schiffe schipperten dann noch dicht an der Stadtmauer vorbei und nicht 300 Meter entfernt so wie heute, verborgen hinter dem hohen Deich. Der Rest passt aber. Mit Autos dürfen hier nur die Zonser fahren, auf jeden Anwohner kommen 1400 Touristen im Jahr, und irgendwie hat sie ja auch was Romantisches, die Zollfeste aus dem Mittelalter. In der Altstadt sind fast alle Häuser denkmalgeschützt. Es gibt einen versteckten Spielplatz, einen öffentlichen Garten, in dem Rosmarin und Koriander wachsen, und unzählige enge Gassen, in denen urige Cafés eine Pause vom Alltag versprechen – und einen Hauch längst vergangener Tage.

Alexander Triesch Lesezeit: 5 Minuten
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