Archivierter Artikel vom 03.11.2011, 17:46 Uhr
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RZ-Kommentar: Reinhard Kallenbach zum Entenpfuhl

Schritt ist schon lange überfällig Dass neue Fußgängerzonen die Chancen des gut sortierten Fachhandels mit seinen meist kleinen Geschäften deutlich verbessern können, ist nicht gerade eine neue Erkenntnis. Dennoch gab es in der Altstadt lange Widerstände gegen die Absicht der Verwaltung, den Verkehr am besten aus den engen historischen Straßen zu verbannen. Mit Ignoranz hatte das wenig zu tun. Fakt ist nun mal, dass gerade die Menschen am Mittelrhein mit ihren Autos am liebsten in ein Geschäft hineinfahren würden – unabhängig von der Frage, ob das für eine Stadt gut ist oder nicht. Um so bemerkenswerter ist das Umdenken vieler Einzelhändler im Herzen von Koblenz. Und es verdient Respekt, dass einige von ihnen zugeben, einmal ganz anderes gedacht zu haben. Dass die Situation im Entenpfuhl der Stadt Koblenz wenig zur Ehre gereicht, haben inzwischen auch die größten Autofreunde erkannt. Das Gedränge von Pkw und die Parksituation schrecken potenzielle Kunden ab.Trotz aller Argumente für die Fußgängerzone Entenpfuhl sollten sich alle Beteiligten sorgfältig abstimmen. Denn an der Liebfrauenkirche lauern neue Probleme.E-Mail an den Autor

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