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Ludwigshafen

Tatortkritik: Zum Fest gibt’s den Showdown mit Sheriff Odenthal

Manchmal werden Wünsche wahr, manchmal sogar erst am zweiten Weihnachtstag. Im „Tatort“ aus Ludwigshafen ist es der Wunsch, sagen wir eher die Vorhersehung der Lena Odenthal (Ulrike Folkerts): „Herr Arentzen, ich bringe Sie in den Knast. Versprochen. Und wenn es das Letzte ist, was ich tue“, sagt Odenthal zu dem Bösewicht, der sein Geld mit Sicherheitspersonal und Türstehern verdient und den die Kommissarin verdächtigt, seinen Konkurrenten ermordet haben zu lassen. „Und wissen Sie auch, warum ich das schaffen werde? Weil Sie sich selbst über- und Ihre Mitmenschen unterschätzen. Ich wünsche Ihnen noch einen schönen Abend, Herr Gernegroß.“ Bäng!

Von Christian Kunst
Lesezeit: 2 Minuten
Wer würde solche Sätze den Bösewichten dieser Welt nicht gern einmal vor den Kopf knallen, wenn sie einen wütend, hilflos machen – und dann auch noch die Mittel einer Kommissarin haben, um den Worten Taten folgen zu lassen? Regisseur Tom Bohn bringt Odenthals Wut in diesem Krimi so richtig zum ...