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Siershahn

Siershahner verarbeitet Erfahrungen als Weltenbummler und wird Romanautor

Hans-Peter Metternich

Was macht ein Mann, der ein Arbeitsleben lang mit beiden Beinen im Leben stand, beruflich die ganze Welt bereist hat und sich ständig den Wind (manchmal auch gehörigen Gegenwind) um die Ohren hat wehen lassen, im Leben nach dem Beruf? Herbert Wiegand Richard aus Siershahn hat seine persönliche Antwort darauf gefunden: Er hat einen Roman geschrieben und denkt schon über den zweiten nach. Das Ergebnis seiner schriftstellerischen Tätigkeit ist unter dem Titel „Business, Tango und Liebe“ im Verlag „Twenty Six“ erschienen und im Buchhandel erhältlich.

Herbert W. Richard hat sich im Rentnerdasein der Schriftstellerei verschrieben. Sein erster Roman mit dem Titel „Business, Tango und Liebe“ ist jetzt im Buchhandel erhältlich. Das Foto zeigt den Autor bei der Arbeit, sorgfältig beobachtet von der vierjährigen Enkelin Alma, die in Madrid wohnt. Hans-Peter
Herbert W. Richard hat sich im Rentnerdasein der Schriftstellerei verschrieben. Sein erster Roman mit dem Titel „Business, Tango und Liebe“ ist jetzt im Buchhandel erhältlich. Das Foto zeigt den Autor bei der Arbeit, sorgfältig beobachtet von der vierjährigen Enkelin Alma, die in Madrid wohnt. Hans-Peter
Foto: Hans-Peter Mette

Die WZ hat den Autor an der Stätte seines schriftstellerischen Schaffens besucht und nachgefragt, wie er zum Schreiben gefunden hat. „Im Rahmen meiner beruflichen Tätigkeit habe ich häufig Beiträge für Fachzeitschriften und Journale geschrieben. Deshalb ist für mich die schriftliche Artikulation kein Neuland. Engagiert habe ich mich außerdem in der Kommunalpolitik in meiner Heimat und ehrenamtlich seit 25 Jahren in den Caritas-Wohnheimen für behinderte Menschen“, erzählt Herbert W. Richard und fügt hinzu: „Jetzt, wo ich im Ruhestand bin, habe ich Zeit und Muße gefunden, mich einer Leidenschaft zu widmen, die mich eigentlich schon immer gefesselt hat: das Schreiben eines Romans.“

Woher diese Leidenschaft kommt, weiß Herbert W. Richard auch nur zu gut: „Meine Mutter war Wienerin und mein Großvater Schulrat in Wien. Von beiden habe ich die Liebe fürs Schreiben und Erzählen geerbt. Doch nach Schule und Studium stand erst die Notwendigkeit im Vordergrund, meine Brötchen zu verdienen. Das habe ich als Industrial Engineer, Betriebswirt und Geschäftsführer mehrerer Firmen getan. Das Exportgeschäft führte mich in viele Länder und Orte der Welt. So auch nach Argentinien, ein Land, das ich sehr liebe, nicht zuletzt wegen des Tangos.“

Hier kommt der Tango ins Spiel, der neben Business und Liebe dem Roman den Titel gibt. Herbert W. Richard bringt seinen Roman mit einem Satz auf den Punkt: „Der Leser wird mit auf eine Reise genommen, bei der er interessante Länder und Städte kennenlernt und in den Mythos des Tango Argentino eintauchen kann, wobei ihn Schicksalsschläge und leidenschaftliche Liebe begleiten.“ Der Autor nennt es einen interessanten Mix der Unterhaltungsliteratur.

Der Roman schildert die faszinierende Geschichte des erfolgreichen Geschäftsmanns Michael Cronrath und seiner Tochter Katja, die in Argentinien ein neues Leben in sozialer Verantwortung finden. Eine Señora aus der Oberschicht von Buenos Aires wird ihr Leben völlig verändern und in eine ganz neue Richtung lenken. Eine große, leidenschaftliche Liebe endet auf tragische Weise, und neue Wege eröffnen sich nach einem Schicksalsschlag. Michael Cronrath und seine Tochter folgen dem Testament der geliebten Maria Emilia Gualtori und gründen Kinderheime in Argentinien. Sie finden damit ihre Erfüllung und erfahren in ihrer Heimat große Anerkennung. Der Leser lernt verschiedene Länder und Metropolen der Welt kennen und wird in die große Gefühlswelt des Tango Argentino mitgenommen, bei der nicht Business, sondern Liebe im Vordergrund steht. Am Ende entstehen eine neue Liebe und eine große Familie, die hoffnungsvoll in die Zukunft blicken kann.

Die Moral der Geschichte beschreibt der Autor so: „Business, Erfolg und Reichtum allein sind nicht alles im Leben. Die Welt zu verbessern, indem man den Ärmsten der Armen hilft und Orte schafft, an denen Kinder wieder Kinder sein können und ohne Angst, Hunger sowie Erniedrigungen leben können, ist eine sinnstiftende Aufgabe, die Erfüllung bringt.“ In der Moral der Geschichte spiegelt sich ohne Zweifel die karitative Mentalität des Autors wider, für den feststeht: „Dieser Roman soll nicht mein letzter gewesen sein.“ Ideen hat er schon.

Von unserem Mitarbeiter Hans-Peter Metternich

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