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Westerburg

Pfefferkuchenmarkt in Westerburg: Gemütliche Atmosphäre zieht Besucher an

Angela Baumeier

Mit dem Pfefferkuchenmarkt, der dem Motto „von Bürgern für Bürger“ folgt, haben die Westerburger eine Veranstaltung in der Region etabliert, die zum Anziehungspunkt für viele Menschen aus nah und fern geworden ist. Das zeigte sich bereits am Eröffnungsabend, bei der in dem glitzernden Hüttendorf auf dem Alten Markt eine „richtig nette Atmosphäre“ herrschte, wie der Vorsitzende des Gewerbevereins, Peter Stoth, betonte.

Neu in diesem Jahr beim Pfefferkuchenmarkt dabei ist dieser Stand mit originellen Gartenfackeln. Foto: Röder-Moldenhauer
Neu in diesem Jahr beim Pfefferkuchenmarkt dabei ist dieser Stand mit originellen Gartenfackeln.
Foto: Röder-Moldenhauer

„Die Leute treffen sich in dieser entspannten Atmosphäre gerne“, freut er sich. Bis Sonntagabend besteht dazu noch weiter die Möglichkeit. Zu dieser Stimmung trägt auch eine andere Anordnung der rund 30 Stände bei. Nina Engel vom Organisationsteam erläutert: „Da wir etwas weniger Hütten als im vergangenen Jahr haben, sind wir in der komfortablen Lage, sie auch ,innen' im Weihnachtsdorf anzuordnen. So entsprechen wir zugleich dem Wunsch der Geschäftstreibenden, die Sicht auf ihre so schön geschmückten Läden freizuhalten.“ Damit wird auch der geforderte Sicherheitsabstand eingehalten, der nötig ist, damit Feuerwehr oder Krankenwagen freie Zufahrt haben. Die neue Marktanordnung hat auch den Vorteil, dass es statt dunkler Gänge mehr freie Flächen mit freier Sicht gibt, was beispielsweise auch für Menschen von Vorteil ist, die während der Marktzeit ihr Geldinstitut aufsuchen wollen.

Die Marktanordnung wurde von Nina Engel geplant und dann im Orgateam besprochen, dem neben ihr auch Peter Stoth, Günther Preußer, Christian Jüdt und Markus Menges angehören. Im Vorfeld wurde zudem gemeinsam mit dem Ordnungsamt und der Polizei über Sicherheitsvorkehrungen gesprochen. An jedem Abend ist Securitypersonal vor Ort, und alle Ständler wurden beispielsweise noch einmal explizit auf den Jugendschutz hingewiesen. „Die Sicherheitsvorkehrungen wurden verschärft“, erläutert Engel. Dazu gehört, dass die Zugänge zum Markt gesichert sind, auf einer Seite mit dem schönen Kinderkarussell, auf der anderen Seite mit einem städtischen großen Fahrzeug. Zu den Vorbereitungen der beliebten Veranstaltung, die quasi schon mit der Nachbesprechung (des abgehaltenen Marktes) im Januar beginnt, gehört auch, dass immer wieder neu nach Ausstellern und Akteuren für das umfangreiche Bühnenprogramm gesucht werden muss. Die Hackschnitzel für das Weihnachtsdorf sind zu bestellen, ebenso die Tannenbäume und das Tannengrün für die Deko. Ist der Pfefferkuchenmarkt vorbei, werden diese kostenfrei an Vereine und Firmen für deren Weihnachtsfeiern weitergegeben. „Wer will, der kann ja für einen guten Zweck spenden – beispielsweise in diesem Jahr für die Vortour der Hoffnung“, sagt Engel. Im Vorfeld haben jedoch nicht nur das Orgateam, die vielen fleißigen Helfer und die Mitarbeiter des städtischen Bauhofs eifrig zu tun, sondern auch Nikolaus: Insgesamt 650 Päckchen schnürte er, die er nun jeweils um 16 Uhr auf dem Pfefferkuchenmarkt an die lieben Kleinen verteilen will.

Von unserer Reporterin Angela Baumeier

Die Öffnungszeiten

Das Weihnachtsdorf ist am Samstag ab 14 Uhr und am Sonntag ab 11 Uhr geöffnet.

Am Sonntag findet zudem von 10 bis 18 Uhr der Kunsthandwerkerinnenmarkt in der Stadthalle Westerburg statt.

Montabaur Hachenburg
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