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Montabaur-Horressen

Neues Projekt: Bienen drücken in Horressen mit Kindern die Schulbank

Zurzeit schwirren an der Waldschule Montabaur-Horressen Hunderte von Bienen umher. Doch sowohl Lehrer als auch Grundschüler sind nicht im Geringsten beunruhigt. Denn die Bienen sind Teil eines Schulprojektes, welches kürzlich ins Leben gerufen worden ist.

Mutig wagen sich die Grundschüler an die Bienenkästen ran und hören gespannt den Erklärungen ihrer Lehrerin zu. Foto: Birte Faust
Mutig wagen sich die Grundschüler an die Bienenkästen ran und hören gespannt den Erklärungen ihrer Lehrerin zu.
Foto: Birte Faust

Anlass war die Frage: Wie kann der Schulgarten sinnvoll genutzt werden? Seit dem 19. April besitzt die Grundschule nun zwei Bienenvölker der Rasse Carnica, die speziell auf Sanftmut hin gezüchtet worden sind, sodass sie sich gut als Schulbienen eignen.

Die Idee zur Gründung einer Schulimkerei kam der Lehrerin Christine Schmidt-Kukuk, die von der freien Mitarbeiterin der Ganztagsschule, Helga Schmidt, euphorisch unterstützt wird. Gemeinsam besuchten die Pädagoginnen ein Seminar im Bienenfachzentrum in Mayen, wo sie die Grundausbildung zum Imker durchliefen. Und auch die Kinder haben sich zuvor in Theoriestunden mit den Insekten beschäftigt und freuen sich, nun endlich eigene Honigbienen im Schulgarten beobachten zu können. „Es ist aufregend und spannend, wie ein Imker zu arbeiten. Wir dürfen mit den coolen Bienenanzügen sehr nah an die Bienen rangehen“, erklärt die neunjährige Liliane aus der Klasse 3a begeistert. „Auch wenn aktuell nur fünf Kinderanzüge zur Verfügung stehen, läuft das Projekt sehr positiv an und die Schüler freuen sich, etwas Gutes für die Umwelt bewirken zu können“, stellt Christine Schmidt-Kukuk zufrieden fest. Angst hat dabei offenbar keines der Kinder.

Zurzeit findet die Bienen-AG einstündig in der Woche statt, soll jedoch ab dem kommenden Schuljahr durch Christine Schmidt-Kukuk zweistündig im Rahmen der Ganztagsschule angeboten werden. Nach Absprache hilft auch Helga Schmidt in der Schulimkerei und bei den wöchentlichen Arbeiten an den Völkern mit. Unterstützt wird das Team zudem durch den Bienensachverständigen des Westerwaldkreises, Armin Hannappel, und den Hausmeister der Waldschule, Thomas Bahl. Gesponsert wurde das Projekt durch den Förderverein der Waldschule, durch das Land Rheinland-Pfalz und die Sparkasse Westerwald-Sieg sowie durch die Firma Hapack.

Damit sich die neuen Bewohner auch wirklich wohl fühlen, wurden bei einem Elternaktionstag eine Wildblumenwiese gesät und ein Staudenbeet angelegt. Noch im Mai kann nun schon der erste Waldschul-Honig mithilfe der Schüler geschleudert werden, um diesen anschließend schulintern zu verkaufen. Dabei sind sich alle Mädchen und Jungen einig: „Wir lieben Honig!“

Birte Faust

Montabaur Hachenburg
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