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Grenzau

Kunsthandwerker zeigten ihr Können

Der traditionelle Handwerkermarkt in Grenzau, den die Interessengemeinschaft des kleinen Dörfchens am Brexbach jährlich mit viel Liebe zum Detail organisiert, war auch diesmal ein Publikumsmagnet für alle Liebhaber und Freunde von buntem Marktreiben. Der malerische Straßenzug durch das idyllische Grenzau bietet sich für ein derartiges Spektakel an. Wer am Sonntag mochte, konnte auch der Burg, die über dem Ort thront, einen Besuch abstatten.

Beim Handwerkermarkt in Grenzau konnten auch die kleinsten Besucher kreativ werden – wie hier in der Töpferwerkstadt.
Beim Handwerkermarkt in Grenzau konnten auch die kleinsten Besucher kreativ werden – wie hier in der Töpferwerkstadt.
Foto: Hans-Peter Metternich

Grenzau – Der traditionelle Handwerkermarkt in Grenzau, den die Interessengemeinschaft des kleinen Dörfchens am Brexbach jährlich mit viel Liebe zum Detail organisiert, war auch diesmal ein Publikumsmagnet für alle Liebhaber und Freunde von buntem Marktreiben. Der malerische Straßenzug durch das idyllische Grenzau bietet sich für ein derartiges Spektakel an. Wer am Sonntag mochte, konnte auch der Burg, die über dem Ort thront, einen Besuch abstatten.

Unten im Tal boten auf einer 300 Meter langen Marktmeile etwa 60 Handwerker vieler Zünfte ihre Waren feil, stellten ihre Produkte an den Ständen vor den Augen der Besucher her und ließen sich dabei auch gern über die Schulter schauen. Mehr noch: Die Meister ihres Faches gaben Besuchern Auskunft über ihr kunstvolles Handwerk und zeigten, wie zum Beispiel feine Filzarbeiten gefertigt werden, wie ein Schmied ein Stück Eisen bearbeitet oder wie ein Speckstein seine Form erhält.

Ob Korbflechter, historische Brotbäcker, Drechsler, Puppenmacher, Imker, Bürstenmacher und natürlich Töpfer an der Drehscheibe: Die Kunsthandwerker kommen gern zu dem überregional bekannten Markt. Für die Fans historischer Traktoren klang der satte Sound des tuckernden Dieselmotors eines mobilen Sägewerkes des Traktorenclubs Kannenbäckerland wie Musik in den Ohren. Vielfältig und bunt bot sich der Grenzauer Markt dar. Käsemacher, Kräuterlikörhersteller und ein Holzskulpturenbildhauer mit der Motorsäge zeigten Schulter an Schulter mit einer Wollspinnerin, einem Stockschnitzer und Schmuckdesignern ihr handwerkliches Können, das optisch wie kulinarisch die Herzen der Marktbesucher höher schlagen ließ. Derweil schickten Parforcebläser ihre Hörnerklänge von der Burg hinab ins Tal.

Obwohl der Wettergott nicht ganz so mitspielte, wie es sich die Veranstalter und die Besucher gewünscht hätten, zeigte sich doch der Vorsitzende der Interessengemeinschaft, Alexander Oster, zufrieden mit dem Besuch. Oster verriet unserer Zeitung, dass man schon jetzt mitten in den Planungen für den Markt im Jahr 2012 stecke, denn dann wird Grenzau 800 Jahre alt. Für diel Interessengemeinschaft gilt: Nach dem Markt ist vor dem Markt. Von unserem Mitarbeiter Hans-Peter Metternich

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