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Westerwaldkreis

Konzept soll Seniorenpolitik im Westerwald Struktur geben

Im Jahr 2050 werden im Westerwaldkreis bis zu 57 000 Menschen älter als 65 Jahre sein. Das hat das Statistische Landesamt ausgerechnet. Alternativmodelle sagen zwar voraus, dass es auch ein paar Tausend ältere Menschen weniger sein könnten. Im Verhältnis zur Gesamtbevölkerung ändert das aber nichts. Fast ein Drittel der Westerwälder wird in jeder der Berechnungsvarianten dieser Altersgruppe angehören. Im Westerwaldkreis gibt es verschiedene Initiativen, die dem demografischen Wandel bereits Rechnung tragen. Jetzt aber soll ein übergreifendes seniorenpolitisches Konzept auf Kreisebene entstehen.

Einen würdigen und selbstbestimmten Lebensabend wünscht sich sicherlich jeder. Die steigende Zahl älter werdender Menschen verlangt nach geeigneten Rahmenbedingungen. Im Westerwaldkreis wird jetzt ein seniorenpolitisches Konzept erarbeitet.
Einen würdigen und selbstbestimmten Lebensabend wünscht sich sicherlich jeder. Die steigende Zahl älter werdender Menschen verlangt nach geeigneten Rahmenbedingungen. Im Westerwaldkreis wird jetzt ein seniorenpolitisches Konzept erarbeitet.

Westerwaldkreis – Im Jahr 2050 werden im Westerwaldkreis bis zu 57 000 Menschen älter als 65 Jahre sein. Das hat das Statistische Landesamt ausgerechnet. Alternativmodelle sagen zwar voraus, dass es auch ein paar Tausend ältere Menschen weniger sein könnten. Im Verhältnis zur Gesamtbevölkerung ändert das aber nichts. Fast ein Drittel der Westerwälder wird in jeder der Berechnungsvarianten dieser Altersgruppe angehören. Im Westerwaldkreis gibt es verschiedene Initiativen, die dem demografischen Wandel bereits Rechnung tragen. Jetzt aber soll ein übergreifendes seniorenpolitisches Konzept auf Kreisebene entstehen.

Schon heute sind rund 39 000 von mehr als 200 000 Westerwäldern älter als 65, rund 10 000 davon sogar älter als 80 Jahre. Diese Zahlen werden sich allerdings dramatisch erhöhen. Bis zu 16 000 Menschen könnten nach den Prognosen der Statistiker im Jahre 2035 über 80 Jahre alt sein, bis 2050 würde diese demnach Zahl sogar auf annähernd 24 000 anwachsen – mit allen Folgen für die Versorgung und die Pflege. Aber es geht bei Weitem nicht nur um das Thema Pflege. Dies muss ein Aspekt eines seniorenpolitischen Konzepts sein, aber eben nur eine Teilansicht. Es geht um viel mehr, wie auch Uli Schmidt (SPD) im Kreistag nachdrücklich unterstrich. Seine Fraktion hatte den Antrag gestellt, für den Westerwaldkreis ein seniorenpolitisches Konzept zu entwickeln. Alle Fraktionen folgten dieser Einschätzung und stimmten dem Antrag zu. Ein Arbeitskreis soll gebildet werden, zu dem jede Fraktion bis zu zwei Mitglieder entsenden kann. Die Pflegestrukturplanung soll Teil des Gesamtkonzepts werden. Für einen Seniorenbeirat, wie ihn die SPD fordert, wird sich aber wohl keine Mehrheit finden.

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