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    Höhr-Grenzhausen: Neue Kita "Pusteblume" öffnet ihre Türen

    Lange lässt sich Zakariya nicht bitten: Als ihm die Kiste mit den Spielzeugautos hingehalten wird, greift der Dreijährige beherzt zu und macht es sich mit Miniaturbagger und Helikopter auf dem Fußboden bequem. Zusammen mit neun weiteren Kindern gehört er zu den Ersten, die an diesem Montag in die Räume der neuen städtische Kita „Pusteblume“ in der Teplitz-Schönauer-Straße einziehen werden.

    Leiterin Melanie Elmers und Stadtbürgermeister Michael Thiesen bekamen bei der Einweihung der neuen städtischen Kita „Pusteblume“ Unterstützung durch den kleinen Zakariya Schlüter, der zu den ersten Bewohnern der Einrichtung gehören wird.  Foto: Martin Boldt
    Leiterin Melanie Elmers und Stadtbürgermeister Michael Thiesen bekamen bei der Einweihung der neuen städtischen Kita „Pusteblume“ Unterstützung durch den kleinen Zakariya Schlüter, der zu den ersten Bewohnern der Einrichtung gehören wird.
    Foto: Martin Boldt

    Für die Stadt selbst endet mit der Einweihung zugleich eine kleine Odyssee: Ein größerer Neubau Am Vallendarer Törchen, für den bereits Ratsbeschlüsse und Architektenpläne existierten, hatte sich 2016 zerschlagen, nachdem Probebohrungen Bleirückstände im Boden des Grundstückes zutage gefördert hatten. Um den Fehlbetrag an Betreuungsplätzen dennoch zu reduzieren, musste ein Provisorium her. Mit der evangelischen Kirche, deren Gemeindezentrum in Teilen ungenutzt stand, fand sich ein geeigneter Partner.

    Melanie Elmers, die bislang die Leitung der städtischen Kita „Sonnenschein“ innehat und künftig auch die Führung der „Pusteblume“ übernehmen wird, ist begeistert von der in Kürze geleisteten Arbeit: „Wir haben die Räumlichkeiten in einem schlechten Zustand vorgefunden. Die Mitarbeiter des Bauhofs haben in den zurückliegenden Wochen ordentlich aufgehübscht.“ In der Tat: Den Eindruck eines Provisoriums erwecken die in pastellenen Gelb- und Grüntönen gestrichenen Zimmer nicht. Eine neu verbaute breite Fensterfront sorgt für Tageslicht, es existiert ein kleiner Ruheraum mit kuscheligen Schlafkojen und zusätzlich eingezogene Trennwände schaffen Platz für einen Garderobenbereich.

    Bei den Baukosten ist die Stadt innerhalb der eigenen Kalkulation geblieben: Die eigentliche Umgestaltung habe 70.000 Euro, die neue Einrichtung 20.000 Euro gekostet, erklärt Stadtbürgermeister Michael Thiesen, der das Projekt als „richtig gelungen“ lobte.

    Der verbleibende Rest, der dann insgesamt 100.000 teuren Maßnahme, wird in den kommenden Monaten in die Gestaltung der Außenanlage fließen. „Neben einem Sandkasten und einer Nestschaukel für die Kleinsten wird es sicher auch eine Kletterkombination mit Rutsche und Hochebene geben“, verspricht Elmers und hofft, dass sich die Kinder in der neuen Einrichtung genauso wohl fühlen, wie die Mitarbeiterinnen es jetzt schon tun. Auch wenn die Verflechtung mit der Kita „Sonnenschein“ eine enge sein wird, betont sie die Eigenständigkeit der neuen Einrichtung: „Es wird hier eigene Elternabende, Sommer- und Weihnachtsfeiern geben.“ Betreiben will die Stadt die provisorische Kindertagesstätte, mit der ihr Betreuungsangebot nun auf 362 Kindergartenplätze anwächst, zunächst zwei Jahre lang, ein weiteres Jahr ist in der Betriebserlaubnis als Option festgeschrieben.

    Was danach folgt, ist noch offen. Fakt ist: Ein geeignetes Grundstück für einen Neubau, das bestätigt Thiesen, ist weiterhin nicht in Sicht. Alternative Standorte, etwa im möglichen Neubaugebiet „Im Hinterfeld“ bedürften zunächst der Aufstellung eines Bebauungsplanes. Der war zuletzt jedoch an einer fehlenden politischen Mehrheit im Rat gescheitert.

    Von unserem Reporter Martin Boldt

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