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Höhr-Grenzhausen

Höhr-Grenzhausen: Expedition in die Welt der Keramik unternommen

Das Keramikfestival „Höhr-Grenzhausen brennt Keramik" lockte am Sonntag Tausende Besucher zu einem Streifzug durch die vielfältige und -seitige Welt keramischer Produkte in die Kannenbäckerstadt.

Höhr-Grenzhausen – Das Keramikfestival „Höhr-Grenzhausen brennt Keramik" lockte am Sonntag Tausende Besucher zu einem Streifzug durch die vielfältige und -seitige Welt keramischer Produkte in die Kannenbäckerstadt.

Bei frühlingshaftem Sonnenschein drängten sich Interessierte in den Werkstätten, flanierten zu Fuß von Aktionspunkt zu Aktionspunkt oder nutzen das Angebot der kostenlosen historischen Pendelbusse. Nicht nur die Werkstätten und Ateliers luden zum Stöbern ein, auch die Geschäfte waren zum Verkauf geöffnet.Egal ob Familien oder keramikinteressierte Gäste, Menschen aus der Region oder von weit her Angereiste – bei „Höhr-Grenzhausen brennt Keramik" präsentierte sich für alle Festivalbesucher die lebendige Keramikszene der Kannenbäckerstadt in ihrer großen Bandbreite. Und bei dem vielfältigen Angebot und den zahlreichen Aktionen und Ausstellungen war wirklich für jeden Geschmack das Passende dabei. Die Palette reichte von flanieren durch den Skulpturengarten, Einblick und Rundgang durch die Werkstätten und Verkaufsräume, Werksschauen drinnen und draußen über Führungen bis hin zu vielen Mitmachaktionen, kreativem Gestalten und Workshops. Im Keramikmuseum winkten bei der „Super-such-und-find-Aktion" nach einer Rallye durch das ganze Haus schöne Preise als Belohnung. Bereits zu Beginn des Festivals war der Andrang im Museum riesig. Um 11.30 Uhr war dort die Ausstellung „Gemeinsam auf getrennten Wegen" der Künstler Beate Thiesmeyer und Michael Sälzer eröffnet worden. Den anschließenden Gang durch die Ausstellung nutzten viele zum persönlichen Gespräch mit den beiden Keramikern. Auch in den anderen der insgesamt 21 Aktionspunkte nutzten die Besucher die Gelegenheit, den Fachleuten beim Drehen an der Scheibe zuzusehen und Fragen zu stellen, beim Setzen des Salzofens zuzuschauen und dabei viele Erklärungen über die Technik des Ofens und die Technik des Salzbrandes selbst zu erfahren, beim Besuch in der Fachhochschule das Bildungsangebot kennenzulernen oder beim Rakubrand live dabei zu sein und zu sehen, welche Musterung die Flammen auf den einzelnen Stücken hinterlassen haben. Ob Handwerk oder Kunst, Innovation oder Tradition, die Keramikszene in Höhr-Grenzhausen bietet für jeden etwas. Dies stellte das Keramikfestival einmal mehr unter Beweis.

Von unserer Reporterin Natalie Simon

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